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So richten Sie die Verwaltungsanwendung auf einem Arbeitsplatz ein

Die Verwaltungsanwendung erhalten Sie als ZIP-Datei, etwa GatewayManager-<Version>-share.zip. Sie enthält alles, was ein Arbeitsplatz braucht: die Anwendung, den Starter dbgwmgr.exe und die Bibliotheken der Anwendung samt ODBC-Treiber. Sie installieren nichts im klassischen Sinn: Sie packen das ZIP aus, und beim Start richtet der Starter die Anwendung für den angemeldeten Windows-Benutzer ein. Dafür braucht niemand Administratorrechte, und bei einer Freigabe bekommen alle Administratoren dieselbe Version.

Lösungsübersicht

graph LR
    subgraph L["Ausgepacktes ZIP (Freigabe oder lokaler Ordner)"]
        S["dbgwmgr.exe + dbgwmgr.bootstrapper.json"]
        D["Ordner deploy: Anwendung, WKL-Komponenten, ODBC-Treiber, .NET"]
    end
    subgraph W["Arbeitsplatz, Profil des Benutzers"]
        F["Kopie der Anwendung je Version"]
        R["Einrichtung je Benutzer: Komponenten, Treiber, vertrauenswürdiger Speicherort"]
    end
    S -->|"1 liest"| D
    S -->|"2 kopiert und prüft"| F
    S -->|"3 richtet ein"| R
    S -->|"4 öffnet"| F

Abbildung: Was beim Start geschieht. Der Starter liest die Lieferung im Ordner deploy, kopiert die Anwendung ins Profil des Benutzers und prüft die Kopie, richtet ein, was der Benutzer braucht, und öffnet die Kopie. Den ausgepackten Ordner selbst verändert er nie.

Voraussetzungen

  • Microsoft Access auf dem Arbeitsplatz. Unterstützt: Access aus Microsoft 365 oder Office LTSC 2024, Vollversion oder Runtime, 32 und 64 Bit. Ältere Versionen ab Access 2010 laufen technisch in der Regel ebenfalls, sind aber nicht abgenommen und erhalten von Microsoft keine Sicherheitsupdates mehr.
  • Die Adresse des Datendienstes und ein persönlicher Schlüssel für die Anmeldung; beides erhalten Sie von der Person, die den Datendienst betreibt (siehe So legen Sie den ersten Administrator an, Dokumentation des Datendienstes).

Den ODBC-Treiber müssen Sie nicht eigens installieren: Der Starter richtet ihn je Benutzer ein. Ist der Treiber „Wkl OData“ bereits für den ganzen Computer installiert, verwendet die Anwendung diesen.

Umsetzung

  1. ZIP auspacken. Für mehrere Arbeitsplätze packen Sie es auf eine Dateifreigabe aus, etwa \\server\apps\GatewayManager; für einen einzelnen Arbeitsplatz genügt ein lokaler Ordner. Ändern Sie keine Datei darin.
  2. Berechtigungen festlegen (nur bei einer Freigabe). Wer die Anwendung benutzt, braucht nur Leserechte. Schreiben dürfen nur die, die neue Versionen einspielen (siehe Hinweise, „Schreibrechte auf den Ordner“).
  3. Starten. Doppelklicken Sie auf dbgwmgr.exe, oder legen Sie den Administratoren eine Verknüpfung darauf an.

Ergebnis: Bei jedem Start zeigt der Starter seine Schritte in einer großen Ansicht. Beim ersten Start kopiert er die Anwendung ins Profil, richtet Komponenten und Treiber für den Benutzer ein und macht den Ordner der Kopien zum vertrauenswürdigen Speicherort von Access. Danach öffnet sich die Anwendung mit der Anmeldekarte. Access fragt dabei nicht nach, ob es Code ausführen darf (siehe Hinweise). Weiter geht es mit So melden Sie sich an der Verwaltungsanwendung an.

Große Ansicht des Starters bei einem weiteren Start: oben das Logo des Partners mit "WKL Database Gateway Manager" und dem Hersteller, darunter "Installiert: 0.2.8 · Auf dem neuesten Stand" mit den Schaltflächen "Starten", "Abbrechen" und "Mehr" und vier Schritten, die letzten "Microsoft Access wird gestartet"; rechts "Neuigkeiten"; unten "The White Knight Labs" und die Version des Starters

Wenn die Anwendung nicht startet

Kann der Starter die Anwendung nicht starten, nennt er einen Code und eine Meldung. Dieselbe Prüfung ohne Start liefert dbgwmgr.exe /diagnose (der Starter WKL Bootstrapper) im ausgepackten Ordner: Die erste Zeile 0 Ok heißt, ein Start wird gelingen; sonst steht dort der Code, etwa 20, wenn Access fehlt. /diagnose ändert nichts am Computer. Was jeder Code bedeutet und was Sie tun, steht unter Fehlerbehebung (Dokumentation von WKL Bootstrapper).

Eine neue Version einspielen

Eine neue Version erhalten Sie wieder als ZIP. Packen Sie es zuerst in einen leeren Ordner aus und kopieren Sie den Inhalt dann über den bisherigen Ordner, die Datei deploy\app-manifest.json zuletzt: An ihr erkennt der Starter die neue Version, und bis dahin muss alles andere vollständig im Ordner liegen. Beim nächsten Start erhalten die Administratoren die neue Version; eine noch geöffnete Kopie bleibt unberührt.

Die Anwendung entfernen

Zuerst entfernt der Benutzer seine Daten auf diesem Computer:

  1. Er meldet sich an.
  2. Er wählt in der Navigationsleiste unten Lokale Daten entfernen aus.
  3. Er bestätigt mit Ja.

Ergebnis: Die Anwendung meldet ihn ab und entfernt, was sie auf diesem Computer für sein Windows-Konto gespeichert hat: die Einstellungen (Adresse, Anmeldeart, Anordnung der Listen) samt dem Ordner %APPDATA%\The White Knight Labs\GatewayManager und jeden für die Verwaltung gespeicherten Schlüssel in der Windows-Anmeldeinformationsverwaltung, für jede Adresse. Die Anmeldung erscheint danach leer. Die Daten im Datendienst (Personen, Schlüssel, Protokolle) ändern sich nicht.

Was der Starter je Benutzer eingerichtet hat, entfernt er selbst; siehe Anwendung von einem PC entfernen (Dokumentation von WKL Bootstrapper).

Kann sich der Benutzer nicht mehr anmelden, entfernen Sie seine Daten von Hand: den Ordner %APPDATA%\The White Knight Labs\GatewayManager und in der Windows-Anmeldeinformationsverwaltung (Windows-Anmeldeinformationen, Generische Anmeldeinformationen) jeden Eintrag, der mit Wkl.Data.OData.Odbc: beginnt und auf /admin/v1/odata/ endet. Andere Einträge von Wkl.Data.OData.Odbc: gehören zu Datenverbindungen anderer Anwendungen und bleiben.

Hinweise

  • Vertrauenswürdiger Speicherort: Access führt Code einer Datenbank in einem vertrauenswürdigen Speicherort ohne Rückfrage aus. Der Starter macht dazu den Ordner der Kopien im Profil des Benutzers zum vertrauenswürdigen Speicherort. Was dort liegt, läuft mit den Rechten des Benutzers; geschützt ist der Ordner dadurch, dass nur der Benutzer selbst in sein Profil schreibt und der Starter nur geprüfte Kopien ablegt. Eine Gruppenrichtlinie, die vertrauenswürdige Speicherorte abschaltet, verhindert den Start (Code 50). Einzelheiten: Was der Starter schreibt und meldet (Dokumentation von WKL Bootstrapper).
  • Schreibrechte auf den Ordner: Der Starter prüft jede Kopie gegen die Lieferung und startet keine, die nicht passt (Code 42). Das schützt vor unvollständigen oder versehentlich veränderten Dateien, nicht vor jemandem, der im Ordner schreiben darf: Er kann die Anwendung ersetzen. Schreibrechte auf den Ordner sind deshalb so schützenswert wie Administratorrechte auf die Anwendung.
  • Ohne Codesignatur: Die Anwendung trägt keine Codesignatur. Windows SmartScreen und Anwendungssteuerungen (AppLocker, WDAC) können sie deshalb warnen oder blockieren; verteilen Sie sie nur aus einer Quelle, der Sie vertrauen.
  • Zurück zur vorigen Version: In den Einstellungen des Starters (dbgwmgr.exe /settings) wählen Sie auf der Seite der Anwendung die vorige Version und starten sie.
  • Andere WKL-Anwendungen: Die Anwendung bringt Release 2.x der WKL-Komponenten mit. Für einen Windows-Benutzer ist entweder ein Release 1.x oder 2.x registriert, nie beides. Hat die IT oder ein anderes Produkt ein Release 1.x registriert, das eine andere Anwendung noch braucht, ersetzt der Starter es nicht und meldet Code 37; siehe Die Anwendung wurde für eine andere Generation der WKL-Komponenten erstellt (Code 37) (Dokumentation von WKL Bootstrapper).
  • Keine Kennwörter im Ordner: Die Anwendung bekommt Adresse und Anmeldung erst auf der Anmeldekarte; der ausgepackte Ordner enthält keine Zugangsdaten.
  • Ausgabe für 32-Bit-Office: Diese Lieferung enthält die Ausgabe für 32-Bit-Office (Vollversion oder Runtime). Unter einem 64-Bit-Access öffnet der Starter sie nicht, sondern zeigt eine Meldung (Code 21); siehe Störungen und ihre Behebung. Für 64-Bit-Office gibt es eine eigene Ausgabe (dbgwmgr_x64.accde/.accdr); wenden Sie sich dafür an den Hersteller.

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