So legen Sie eine Person an und stellen ihr einen Schlüssel aus
Jeder Mensch, der den Datendienst nutzt, ist eine Person: Ihre Regeln bestimmen, was sie erreicht, und ihre persönlichen Schlüssel sind ihre Zugänge – einer je Gerät oder Zweck.
Lösungsübersicht
Im Bereich Personen und Schlüssel führt Neue Person … in sechs Schritten durch alles, was ein neuer Zugang braucht: Name, Anmeldeart, Regeln, Datenbank-Identität, Schlüssel und zweiter Faktor. Der Schlüssel erscheint nie in der Anwendung: Sie erhalten Einmal-Links, die Sie der Person weitergeben, und nur sie sieht den Schlüssel.
Umsetzung
Öffnen Sie Personen und Schlüssel und wählen Sie in der Befehlsleiste Neue Person … aus. Der Assistent öffnet sich rechts neben der Liste, dort, wo sonst die Maske der markierten Person steht.
Im Bild: (1) Schrittanzeige, (2) Eingabe des Schritts, (3) Zurück, Abbrechen, Weiter.
Gehen Sie die Schritte mit Weiter durch. Pflicht sind nur Name und Anmeldeart; die anderen Schritte übergehen Sie mit Weiter, wenn sie nicht gebraucht werden:
Schritt Eintrag 1 Person Vor- und Nachname, eindeutig. Er erscheint im Protokoll und im Audit 2 Anmeldung Windows-Konto (etwa FIRMA\emuster, ein Konto je Person, der Dienst speichert es als SID), SQL-Anmeldung (Anfragen laufen unter ihr, Datenquelle mitPersonen=Impersonate) oder Nur persönlicher Schlüssel. Das Feld darunter heißt nach Ihrer Wahl; bei Nur persönlicher Schlüssel entfällt es, und Schritt 5 hakt den Schlüssel für den Arbeitsplatz vor. Mit Weiter ist die Person angelegt3 Regeln Ein Haken je Regel, sofort gespeichert; die Rechte mehrerer Regeln addieren sich. Anmeldung und Rechte prüfen … zeigt an Stelle des Assistenten, was damit wo gilt; Schließen führt zurück zu Schritt 3 4 Identität Nur bei Datenbank-Identitäten: Die gewählte Identität wird der Person zugeordnet und ihre Vorgabe. Fehlt die passende, legen Sie sie mit Neue Identität … gleich hier an (Name, Datenquelle, Art, bei Art Sammelanmeldung (gespeichert als Login) die Anmeldung in SQL Server); der Dienst probiert den Wechsel beim Weiter aus. Ohne Identität laufen die Anweisungen unter der Anmeldung der Datenquelle – dann einfach Weiter5 Zugang Ein Haken je Schlüssel, den die Person bekommt (Zwecke siehe unten): Schlüssel für den Arbeitsplatz mit einer Bezeichnung wie Laptop, Schlüssel “Präsentation” auf Abruf oder beide. Dazu Zweiten Faktor einrichten, wenn die Person einen Code nutzen soll6 Übergabe Die Einmal-Links mit ihrer Gültigkeit; Links kopieren legt sie in die Zwischenablage Zweck Wirkung Arbeitsplatz Die Rechte der Person; einen zweiten Faktor verlangt die Anmelderichtlinie, etwa von außen Präsentation auf Abruf Nur lesen, ohne zweiten Faktor (Power BI und Excel können keinen Code abfragen) und auf Abruf: Der Schlüssel ruht, bis Sie ihn für einen Termin freischalten, siehe So geben Sie einen Präsentationsschlüssel aus und ersetzen einen verlorenen Schlüssel - Geben Sie die Links der Person weiter, etwa per Mail oder Chat, und wählen Sie Fertig aus. Rechts erscheint wieder die Maske, jetzt die der neuen Person.
Die Person öffnet den Link, wählt die Schaltfläche aus und sieht ihren Schlüssel einmal. Ein zweiter Aufruf zeigt nichts mehr.
Zurück und Abbrechen: Bis Schritt 4 führen Zurück und die Schrittanzeige oben zu jedem erreichten Schritt; Änderungen werden beim nächsten Weiter gespeichert. Abbrechen bietet an, die schon angelegte Person wieder zu entfernen. Sind in Schritt 5 Schlüssel oder Links ausgestellt, geht es nur noch zur Übergabe – ein zweiter Durchgang würde sie erneut ausstellen.
Ergebnis: Die Person ist in der Liste markiert. Im Register Schlüssel steht der Schlüssel mit
Bezeichnung, den letzten vier Zeichen und Zustand “gültig” bzw. “ruht”. Die Person meldet sich damit
an – in Access über den ODBC-Treiber, in Excel oder Power BI als Kennwort mit dem Benutzernamen
pkuser (HTTP: Anmeldung (Referenz), Abschnitt “Persönliche Schlüssel” (Dokumentation des
Datendienstes)) oder an der Verwaltungsanwendung.
Einer vorhandenen Person einen weiteren Schlüssel ausstellen
- Markieren Sie die Person und wählen Sie Weitere > Schlüssel > Schlüssel ausstellen … aus.
- Geben Sie im Dialog die Bezeichnung des Schlüssels ein und wählen Sie den Zweck: Arbeitsplatz oder Präsentation auf Abruf. Unter jeder Option steht, was sie bewirkt.
- Die Meldung Schlüssel ausgestellt nennt die Kennung des Schlüssels (
k…) und den Einmal-Link mit seiner Gültigkeit.
<a id=“regeln-zuordnen”></a>Regeln einer vorhandenen Person ändern Sie mit Weitere > Rechte > Regeln zuordnen …: Rechts neben der Liste erscheint jede Regel mit einem Haken, jeder Klick ist sofort gespeichert. Markieren Sie eine andere Person, folgen die Haken ihr. Schließen zeigt wieder die Maske der Person.
Im Bild: (1) je Regel ein Kästchen.
Hinweise
- Der Link gilt 15 Minuten und nur bis zum nächsten Neustart des Dienstes. Ist er abgelaufen oder hat die Person den Schlüssel verloren, wählen Sie am Schlüssel Weitere > Schlüssel > Schlüssel neu ausstellen …, siehe So geben Sie einen Präsentationsschlüssel aus und ersetzen einen verlorenen Schlüssel.
- Was gilt für diese Person wo? Weitere > Rechte > Anmeldung und Rechte … zeigt rechts neben der Liste, breiter als die Maske und stets für die markierte Person: je Anmeldeart und Herkunft (Firmennetz, außen, unbekannt), ob die Anmeldung erlaubt ist, einen Code braucht oder abgelehnt wird, und welche Regel das bewirkt.
- Warum kommt die Person nicht rein? Weitere > Störung und Austritt > Warum abgewiesen? … zeigt ihre letzten Abweisungen mit Ursache und Abhilfe, siehe Störungen und ihre Behebung.
- Breite der Karte: Die Karte rechts neben der Liste ziehen Sie an der schmalen Leiste zwischen Liste und Karte breiter oder schmaler. Die Anwendung merkt sich die Breite für Ihr Windows-Konto; Anmeldung und Rechte, Warum abgewiesen? und der Import nehmen sich vorübergehend so viel Breite, wie die Seite hergibt, und geben sie beim Schließen zurück. Von der Liste bleiben mindestens 9 cm sichtbar. Aufbau der Seite: So bearbeiten Sie viele Personen auf einmal.
- Vorschauen öffnen den Schlüssel nicht. Ein Mailprogramm, das Links vorab abruft, sieht nur die Schaltfläche; erst der Klick zeigt den Schlüssel.
- Ablauf: Ein Schlüssel läuft nach der Höchstlaufzeit des Dienstes ab (Vorgabe 365 Tage). Ein früheres Datum tragen Sie in der Maske des Schlüssels unter Läuft ab (UTC) ein, als Uhrzeit in UTC; ein späteres lehnt der Dienst ab.
- Einschränken: In der Maske des Schlüssels setzen Sie Nur lesen. Ohne zweiten Faktor nimmt einen nur lesenden Schlüssel vom zweiten Faktor aus – für Excel und Power BI, die keinen Code abfragen können. Auf einzelne Datenquellen oder Netze beschränken Sie einen Schlüssel in der Maske des Schlüssels mit den Merkmalen
database(Name einer Datenquelle),fromoderexcept_from(ein Netz, etwa10.0.0.0/8); je Einschränkung einmal. - Mehrere Schlüssel je Person sind vorgesehen: Ein verlorener Laptop kostet dann einen Schlüssel, nicht alle.
- Administratoren sind Personen mit der Regel
verwaltung(Rechtadmin). Sie brauchen in der Regel einen zweiten Faktor, siehe So richten Sie den zweiten Faktor ein oder setzen ihn zurück. - Selbstbedienung: Personen, die sich mit Windows oder ihrer SQL-Anmeldung anmelden, können sich Schlüssel selbst ausstellen, wenn Sie es erlauben: Bereich Anmelderichtlinie, Register Einstellungen, Feld Laufzeit selbst ausgestellter Schlüssel in Tagen (0 = aus).
Verwandte Themen
- Referenz: HTTP: Anmeldung (Referenz), Abschnitt “Persönliche Schlüssel” (Dokumentation des Datendienstes), HTTP: Anmeldung (Referenz), Abschnitt “Selbstbedienung” (Dokumentation des Datendienstes)