So ordnen Sie Windows-Konten und -Gruppen zu
Mit dem Windows-Konto melden sich Personen an, ohne einen Schlüssel oder ein Kennwort zu speichern: Access über den ODBC-Treiber, Excel und Power BI mit der Anmeldeart “Windows”. Rechte erhalten sie über ihre Gruppen, wie sonst in Windows auch.
Lösungsübersicht
Im Bereich Zuordnungen, Register Windows-Konten und -Gruppen, geben Sie einem Konto oder einer Gruppe eine Regel. Der Dienst übersetzt den Namen beim Speichern in die SID; eine später umbenannte Gruppe behält ihre Rechte.
Umsetzung
- Öffnen Sie Zuordnungen, Register Windows-Konten und -Gruppen.
Legen Sie je Zuordnung eine Zeile an:
Spalte Eintrag Windows-Konto oder -Gruppe (Name oder SID) Eine Gruppe, etwa FIRMA\Fachdaten-Leser, ein Konto oder eine SID. Eingebaute Gruppen mit ihrer SID angeben, etwaS-1-5-32-545für “Benutzer”: Ihre Namen hängen von der Sprache von Windows abRegel aus der Liste der Regeln wählen, etwa fachdaten-lesen- Verlassen Sie die Zeile. Ein Name, den Windows nicht kennt, wird abgelehnt.
Die Liste ist nach Regel gruppiert: Unter jeder Regel stehen die Konten und Gruppen, die sie haben. Eine andere Gruppierung ziehen Sie mit einem Spaltenkopf in die Leiste über der Liste.
Ergebnis: Jedes Mitglied der Gruppe erreicht mit seinem Windows-Konto, was die Regel erlaubt.
Im Bild: (1) Zuordnung eines Windows-Kontos zu einer Regel.
Hinweise
- Rechte addieren sich über alle Gruppen eines Kontos. Gruppen, die Windows nur zum Verweigern führt (etwa “Administratoren” eines nicht erhöhten Benutzers), zählen nicht.
- Zweiter Faktor und Windows: Verlangt die Anmelderichtlinie für Windows-Anmeldungen einen Code, braucht jede betroffene Person einen eigenen Eintrag unter Personen und Schlüssel mit ihrem Konto im Feld Windows-Konto – eine Gruppe hat keinen zweiten Faktor.
- Die Verwaltungsanwendung mit Windows: Eine Gruppe mit der Regel
verwaltunglässt ihre Mitglieder die Verwaltung nutzen. Für die Vorgaberegel “Verwaltung nur mit zweitem Faktor” braucht jedes Mitglied zusätzlich einen Personeneintrag mit Konto und zweitem Faktor. - Domäne und Kerberos: Ohne einen SPN
HTTP/<Rechnername>für das Dienstkonto weicht Windows auf NTLM aus; die Anmeldung funktioniert auch dann. Die Verwaltungsanwendung unterstützt die Windows-Anmeldung mit NTLM; den Betrieb mit Kerberos in einer Domäne unterstützt sie nicht. - Jede neue Verbindung beginnt mit einer Anfrage ohne Anmeldung, die im Audit als
anonym … UNAUTHENTICATED (401)erscheint. Das ist der erste Schritt des Verfahrens, kein Fehler.
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