So bearbeiten Sie viele Personen auf einmal
Auf der Seite Personen und Schlüssel führen Sie einen Befehl für viele Personen auf einmal aus, etwa nach einem Import: eine Regel geben oder entziehen, Schlüssel oder den zweiten Faktor per Mail senden, den zweiten Faktor verlangen. Dafür hat die Seite drei Teile:
- Arbeitslisten links zeigen, wo noch etwas fehlt, mit der Zahl der Betroffenen, etwa Ohne Regel mit 212.
- Mehrfachauswahl in der Liste: Sie markieren eine ganze Arbeitsliste oder einzelne Personen.
- Die Karte „Auswahl“ rechts führt einen Befehl für alle Markierten aus, mit Fortschritt, Anhalten und dem Ergebnis je Person.
Lösungsübersicht
graph LR
subgraph Seite["Seite Personen und Schlüssel"]
direction LR
A["Arbeitslisten (links, einklappbar)"] -->|wählt| L["Liste der Personen, Mehrfachauswahl"]
L -->|eine Person fokussiert| P["Karte Person: Maske, Neue Person, Regeln …"]
L -->|mehrere markiert| S["Karte Auswahl: Befehle für alle Markierten"]
end
S -->|eine Anfrage je Person, im Takt der Anfragegrenze| D[("Datendienst")]
S -->|Nicht erledigte markieren| LAbbildung: Aufbau der Seite Personen und Schlüssel. Die Karte rechts folgt dem, was in der Liste fokussiert bzw. markiert ist; der Weg zurück („Nicht erledigte markieren“) schließt den Arbeitskreis.
- Wählen Sie links die Arbeitsliste.
- Markieren Sie mit Strg+A alle ihre Personen.
- Wählen Sie den Befehl in der Karte Auswahl.
- Prüfen Sie das Ergebnis im Raster.
- Wählen Sie Nicht erledigte markieren und wiederholen Sie den Befehl.
Steht neben der Arbeitsliste keine Zahl mehr, ist die Aufgabe erledigt.
Aufbau der Seite
| Bereich | Lage | Inhalt |
|---|---|---|
| Arbeitslisten | links | die Arbeitslisten mit ihrer Zahl; die Leiste daneben (⋮) zieht den Bereich schmaler oder breiter |
| Liste | Mitte | die Personen der gewählten Arbeitsliste; aufgeklappt je Person Schlüssel, Regeln, Sitzungen, Protokoll |
| Seite | rechts | Karten mit Registern: Person und Auswahl |
| Regeln (geteilte Ansicht) | unter der Liste, zuschaltbar | jede Regel mit der Zahl ihrer Inhaber; die gewählte Regel ist die, die Regel geben und Regel entziehen verwenden |
| Zugriffe | unter der Liste, zuschaltbar | die letzten Zugriffe der gewählten Person, die neuesten zuerst |
| Sitzungen | unter der Liste, zuschaltbar | die Sitzungen des zweiten Faktors der gewählten Person, die neuesten zuerst |
Im Bild: (1) Arbeitslisten, (2) Liste, (3) Seite mit der Karte „Person“.
| Bereich | Vorgabe | Mindestens |
|---|---|---|
| Arbeitslisten | 6 cm | 3,5 cm; ganz einklappbar |
| Liste | der Rest, mindestens die Hälfte der Breite | 9 cm (Name, Zustand und zweiter Faktor bleiben lesbar) |
| Seite | 8,5 cm, die Breite einer Maske | 6 cm; breite Ansichten wie Anmeldung und Rechte nehmen vorübergehend alles, was die Liste über ihr Mindestmaß hinaus hergibt |
| Darunter (Regeln, Zugriffe, Sitzungen) | 35 % der Höhe, ausgeschaltet | 4 cm (etwa sechs Zeilen) |
Auf einem Laptop (1366 × 768 Pixel) bleiben so für die Liste rund 16 cm, auf einem Bildschirm mit 1920 × 1080 Pixeln rund 30 cm. Wird das Fenster kleiner, gibt zuerst die Liste nach, dann die Bereiche am Rand bis zu ihrem Mindestmaß. Die Breite der Bereiche ziehen Sie an den schmalen Leisten zwischen ihnen. Die Anwendung merkt sich Breiten, eingeklappte Bereiche und die zuletzt gezeigte Karte für Ihr Windows-Konto.
Geteilte Ansicht. Unter der Liste steht auf Wunsch ein Bereich mit drei Registern: Regeln, Zugriffe und Sitzungen der gewählten Person. Weitere > Darunter zeigen öffnet ihn mit dem gewünschten Register; derselbe Befehl schließt ihn wieder. Die Höhe ziehen Sie an der Leiste zwischen Liste und Bereich, das Register wechseln Sie mit einem Klick.
Regeln darunter. Weitere > Darunter zeigen > Regeln der Person (Strg+R) teilt die Mitte: oben die Personen, unten jede Regel mit ihren Merkmalen (Datenbanken, Ressourcen, Objekte) als Baum. Die Regeln der Person, die in der Liste fokussiert ist, tragen ein ✓. So steht die ganze Kette auf einem Bildschirm: Person → ihre Regeln → was jede Regel erlaubt; ihre Schlüssel zeigt das Aufklappen ihrer Zeile. Beim Zuordnen sehen Sie beide Seiten zugleich: Personen markieren, unten die Regel wählen, Regel geben. Derselbe Befehl blendet die Regeln wieder aus; die Höhe ziehen Sie an der Leiste zwischen beiden.
Im Bild: (1) Regeln unter der Liste.
Zugriffe darunter. Weitere > Darunter zeigen > Zugriffe der Person (Protokoll) (Strg+L) zeigt unter der Liste, was die gewählte Person zuletzt beim Dienst getan hat: Zeitpunkt (UTC), Art, Datenquelle, Ressource, Methode, Ergebnis, Status und bei einer Abweisung den Grund, die neuesten zuerst. So sehen Sie bei einem Anruf („Ich komme nicht hinein“) ohne Umweg, ob und wie die Person es versucht hat. Die Liste reicht so weit zurück, wie der Dienst sein Protokoll aufbewahrt (Protokoll und Sitzungen lesen, Hinweise). Derselbe Befehl blendet die Zugriffe wieder aus.
Sitzungen darunter. Weitere > Darunter zeigen > Sitzungen der Person zeigt die Sitzungen des zweiten Faktors der gewählten Person, die neuesten zuerst: wann und wie eröffnet, bis wann gültig, Herkunft, Identität und Zustand. Eine markierte Sitzung beenden Sie mit Zweiter Faktor und Sitzung > Sitzung beenden.
Die Karte folgt der Wahl in der Liste. Was rechts steht, richtet sich danach, was Sie in der Liste gewählt haben:
| Gewählt | Karte | Inhalt |
|---|---|---|
| eine Person | Person | ihre Maske; die Befehle der Befehlsleiste (Neue Person, Regeln zuordnen, Anmeldung und Rechte …) öffnen hier ebenfalls |
| zwei oder mehr Personen | Auswahl | die Markierten und die Befehle für sie |
| wieder eine Person | Person | ihre Maske; läuft gerade ein Befehl der Auswahl, bleibt die Karte Auswahl stehen |
Die Register lassen sich auch selbst anklicken. Die Karte folgt der Wahl einer Person in der Liste, nicht der Wahl eines Schlüssels oder einer Sitzung im aufgeklappten Register einer Person.
Beim Öffnen der Seite und nach jedem Wechsel der Arbeitsliste ist die erste Person der Liste gewählt und steht in der Karte. Die Karte zeigt so nie eine Person, die die Liste gerade nicht zeigt; ist die Arbeitsliste leer, bleibt die Karte leer.
Arbeitslisten
| Arbeitsliste | Wer darin steht | Was meist folgt |
|---|---|---|
| Alle | jede Person | – |
| Ohne Regel | Personen ohne eine einzige Regel | Regel geben |
| Ohne Zugang | weder gültiger Schlüssel noch Windows-Konto noch SQL-Anmeldung: Die Person kann sich nicht anmelden | Schlüssel per Mail … |
| Ohne zweiten Faktor | aktive Personen ohne eingerichteten zweiten Faktor | Zweiten Faktor per Mail …, danach Zweiten Faktor verlangen … |
| Einrichtung offen | der zweite Faktor ist eingerichtet, aber noch nie mit einem Code bestätigt | nachfragen; ggf. Zweiten Faktor per Mail … erneut |
| Schlüssel laufen ab | mindestens ein gültiger Schlüssel läuft in 14 Tagen ab | einzeln Schlüssel neu ausstellen … |
| Ohne Mail-Adresse | im Feld Mail-Adresse steht nichts | Adresse in der Maske nachtragen; Einladungen überspringen diese Personen |
| Gesperrt | das Konto der Person ist deaktiviert (Konto aktiv aus), auch nach Person sperren … | prüfen; löschen nur, wenn nie benutzt, sonst bleibt sie gesperrt |
Die Zahlen rechnet die Anwendung beim Öffnen der Seite, mit Aktualisieren und nach jedem Befehl der Auswahl neu. Die gewählte Arbeitsliste ist links markiert, vom Öffnen der Seite an, und steht als Filter unter der Liste; ein Klick auf dessen Kreuz zeigt wieder alle. Spaltenfilter und Suche der Liste wirken zusätzlich.
Die Karten der Übersicht „Schlüssel laufen ab“ und „Ohne zweiten Faktor“ öffnen die Seite mit der passenden Arbeitsliste.
Markieren
| So | Wirkung |
|---|---|
| Klick | eine Person; die Karte zeigt ihre Maske |
| Strg+Klick | eine Person dazu oder weg |
| Umschalt+Klick, Umschalt+↑/↓ | alle von der zuletzt gewählten bis hier |
| Strg+A in der Liste oder Weitere > Alle der Arbeitsliste markieren | alle Personen der gewählten Arbeitsliste |
Strg+A markiert alle Personen der Arbeitsliste, nicht nur die, die Spaltenfilter oder Suche gerade übrig lassen. Wollen Sie enger wählen, markieren Sie mit Strg+Klick und Umschalt+Klick.
Befehle für die Auswahl
Die Karte Auswahl nennt oben die Zahl der Markierten. Darunter stehen das Feld Regel und die Befehle in zwei Menüknöpfen: Regel (Regel geben, Regel entziehen) und Zugang (Schlüssel per Mail …, Zweiten Faktor per Mail …, Zweiten Faktor verlangen …, Zweiten Faktor nicht mehr verlangen). Das Raster zeigt je Person ihren Stand nach dem letzten Befehl; unten öffnet der Menüknopf Markierung die Befehle für die Markierung selbst.
| Befehl | Was er je Person tut | Übersprungen wird, wer … | Rückgängig |
|---|---|---|---|
| Regel geben (Regel im Feld darüber oder in der geteilten Ansicht wählen) | ordnet die Regel zu | … sie schon hat | Regel entziehen |
| Regel entziehen | nimmt die Zuordnung weg | … sie nicht hat | Regel geben |
| Schlüssel per Mail … | stellt einen Schlüssel als Einmal-Link aus und schreibt die Einladungsmail; Bezeichnung und Zweck fragt die Anwendung einmal für alle | … keine Mail-Adresse hat | Schlüssel einzeln sperren |
| Zweiten Faktor per Mail … | richtet den zweiten Faktor als Einmal-Link ein und schreibt die Einladungsmail | … keine Mail-Adresse hat oder den Faktor schon bestätigt hat | – |
| Zweiten Faktor verlangen … | nimmt die Person in die Anmelderegel „Zweiter Faktor für ausgewählte Personen“ auf | … schon darin steht | Zweiten Faktor nicht mehr verlangen |
| Zweiten Faktor nicht mehr verlangen | nimmt sie aus dieser Regel heraus | … nicht darin steht | Zweiten Faktor verlangen … |
Im Bild: (1) Zahl der markierten Personen, (2) Regel und Befehle für alle markierten Personen, (3) Nicht erledigte markieren und Markierung aufheben.
Stand einer Person im Raster:
| Stand | Bedeutung |
|---|---|
| Offen | noch nicht an der Reihe, oder der Befehl wurde angehalten |
| Erledigt | der Dienst hat die Änderung gespeichert |
| Übersprungen | nichts zu tun; der Hinweis sagt warum |
| Fehler | der Dienst hat abgelehnt; der Hinweis zeigt seine Meldung |
Markierung > Nicht erledigte markieren markiert in der Liste die Personen mit Offen und Fehler; derselbe Befehl ein zweites Mal macht dann nur noch den Rest. Markierung > Markierung aufheben hebt alle Markierungen auf und zeigt wieder die Karte Person. Während ein Befehl läuft, steht an Stelle des Menüknopfs Anhalten; er hält nach der laufenden Anfrage an.
Während ein Befehl läuft, bleibt die Liste bedienbar, aber ein zweiter Befehl der Auswahl und ein Import starten erst danach: Beide teilen sich die Anfragegrenze.
Einladungen an viele
Bei mehr als einer Person zeigt die Anwendung nicht jede Mail einzeln an. Mit dem klassischen
Outlook sendet sie die Mails nach einer Rückfrage („42 Einladungen jetzt senden?“) direkt; die
gesendeten Mails stehen im Ordner „Gesendete Elemente“. Ohne klassisches Outlook schreibt sie je
Person einen Entwurf (.eml) in einen neuen Ordner und öffnet ihn; die Entwürfe öffnen Sie im
Mailprogramm und senden sie dort.
Die Vorlage wählt die Anwendung wie bei einer einzelnen Einladung, aber einmal für alle. Eine Person ohne Mail-Adresse wird übersprungen, statt dass die Anwendung nach einer Adresse fragt.
Zweiten Faktor verlangen
Der Befehl schreibt keine Eigenschaft an die Person, sondern pflegt eine Anmelderegel der Anmelderichtlinie: Bereich alle, jedes Anmeldeverfahren, Wirkung „Zweiter Faktor nötig“, beschränkt auf die aufgenommenen Personen. Die Regel heißt „Zweiter Faktor für ausgewählte Personen“ und steht im Bereich Anmelderichtlinie wie jede andere; Netze, die Sie dort ergänzen, bleiben beim nächsten Befehl erhalten. Regel und Personen speichert die Anwendung in einem Schritt.
Wird die letzte Person herausgenommen, löscht die Anwendung die Regel: Eine Regel ohne Personen gälte für jeden Aufrufer.
Vorsicht: Ab dem Speichern braucht jede aufgenommene Person bei der Anmeldung einen Code.
- Wer noch keinen zweiten Faktor hat, wird abgewiesen – es sei denn, ihr Schlüssel ist jünger als die Frist
totp_enrol_hours(Vorgabe 24 Stunden): Dann darf sie den Faktor bei der Anmeldung selbst einrichten. Wer sich nur mit Windows-Konto oder SQL-Anmeldung anmeldet, hat keinen Schlüssel und keine solche Frist (HTTP: Anmeldung (Referenz), Abschnitt „Anmelderichtlinie und zweiter Faktor“ (Dokumentation des Datendienstes)). Senden Sie deshalb vorher Zweiten Faktor per Mail … und warten Sie, bis die Arbeitsliste Ohne zweiten Faktor die Markierten nicht mehr zählt; die Rückfrage nennt, wie viele Markierte noch keinen bestätigten Faktor haben. - Programme, die keinen Code abfragen können (Excel, Power BI über ODBC), brauchen einen nur lesenden Schlüssel mit Ohne zweiten Faktor, siehe So richten Sie den zweiten Faktor ein oder setzen ihn zurück.
Dauer und Anfragegrenze
Der Dienst kennt keine Sammelanfrage (siehe HTTP: Verwaltung (Referenz), Abschnitt „Viele Vorgänge auf einmal“ (Dokumentation des Datendienstes)). Jede Person ist mindestens eine Anfrage, eine Einladung zwei (Ausstellen, dann die Mail am Arbeitsplatz). Die Befehle halten denselben Takt wie der Import: mindestens 250 ms zwischen zwei Anfragen, nach „zu viele Anfragen“ (HTTP 429) 60 Sekunden Pause und höchstens drei Versuche. 300 Personen eine Regel geben dauert so gut eine Minute (Richtwert aus der Anfragegrenze; über eine langsame Verbindung dauert es länger).
Ausnahme: Zweiten Faktor verlangen und Zweiten Faktor nicht mehr verlangen sind für alle Markierten zusammen eine Anfrage.
Solange ein Befehl läuft, arbeitet Access ihn ab; die Liste reagiert zwischen zwei Anfragen. Planen Sie Befehle für viele Hundert Personen deshalb so, dass Sie in der Zeit nicht in anderen Bereichen der Anwendung arbeiten müssen.
Sicherheit und Datenschutz
- Viele Links auf einmal. Jede Einladung trägt einen Einmal-Link, der bis zum Abholen wie ein Schlüssel wirkt (siehe So senden Sie eine Einladung per Mail). Prüfen Sie vor einer Masseneinladung die Arbeitsliste Ohne Mail-Adresse und Stichproben der Adressen: Eine falsche Adresse gibt einem Fremden den Zugang. Die Rückfrage vor dem Senden nennt die Zahl der Mails.
- Ein Befehl, viele Spuren. Jede einzelne Änderung steht im Änderungsprotokoll des Dienstes, mit Ihnen als Akteur, wie bei einer Änderung von Hand.
- Lokale Daten. Das Raster der Karte Auswahl hält Namen und Mail-Adressen der Markierten in der lokalen Kopie der Anwendung. Die Zeilen werden beim nächsten Befehl ersetzt und beim Abmelden und Anmelden gelöscht.