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Administrator-Handbuch für WKL Database Gateway Manager

Mit WKL Database Gateway Manager, der Verwaltungsanwendung, pflegen Sie, wer WKL Database Gateway (Wkl.Data.Gateway) wie nutzen darf: Personen und ihre Schlüssel, Regeln, den zweiten Faktor, Datenquellen und die Anmelderichtlinie. Die Anwendung läuft als Access-Anwendung auf Ihrem Arbeitsplatz; geprüft und gespeichert wird jede Änderung im Dienst selbst.

graph LR
    subgraph AP["Arbeitsplatz des Administrators"]
        V["Verwaltungsanwendung (Access)"]
        T["ODBC-Treiber Wkl OData"]
        K["VBA-Klasse WklGatewayClient"]
        V -->|"Listen lesen und ändern"| T
        V -->|"Befehle"| K
    end
    subgraph SV["Server"]
        D["Datendienst Wkl.Data.Gateway"]
        S[("Verwaltungsspeicher Datenquellen, Regeln, Personen, Schlüssel-Hashes, Anmelderichtlinie")]
        D -->|"liest und schreibt"| S
    end
    Q[("SQL Server Datenquellen")]
    A["Access, Excel, Power BI, eigene Programme"]
    T -->|"OData über HTTP(S) /admin/v1/odata/"| D
    K -->|"HTTP(S) /admin/v1/"| D
    A -->|"HTTP(S): OData, eigener Vertrag"| D
    D -->|"TDS, als Anmeldung der Datenquelle oder als Identität der Person"| Q

Abbildung: Bausteine und Verbindungen. Die Kästen „Arbeitsplatz“ und „Server“ sind Vertrauensgrenzen: Alles, was sie überquert, ist eine Anfrage an den Datendienst, die er anmeldet und gegen Regeln prüft. Anwender und Verwaltungsanwendung verbinden sich nie direkt mit SQL Server. Zwischen Rechnern ist HTTPS nötig, weil Schlüssel und Kennwörter sonst im Klartext übertragen werden; HTTP genügt nur auf demselben Rechner. Die VBA-Klasse sendet einen Schlüssel oder ein Kennwort nur über HTTPS oder an den eigenen Rechner.

Dieses Handbuch beschreibt, wie Sie den Datendienst mit der Verwaltungsanwendung für Access einrichten und betreiben: Datenquellen anbinden, Personen Zugänge geben, Rechte vergeben, die Anmeldung absichern und den Dienst sichern.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Für Administratoren, die den Datendienst einrichten und Zugänge vergeben. Vorausgesetzt werden:

  • ein laufender Datendienst mit Verwaltungsspeicher (Gateway:Store), eingerichtet nach der Konfiguration des Dienstes (Referenz) (Dokumentation des Datendienstes);
  • Microsoft Access oder die Access-Runtime in 32 oder 64 Bit, der ODBC-Treiber „Wkl OData“, die Bibliothek WKL Office JSON 2.0 oder neuer (bis Release 1.0.3 WKL Access JSON) und die WKL Forms Object Library 2.0 oder neuer (bis Release 1.68.2 WKL Access Components). Unterstützt: Access aus Microsoft 365 oder Office LTSC 2024, Vollversion oder Runtime, 32 und 64 Bit. Ältere Versionen ab Access 2010 laufen technisch in der Regel ebenfalls, sind aber nicht abgenommen und erhalten von Microsoft keine Sicherheitsupdates mehr;
  • für Ihre eigene Anmeldung ein persönlicher Schlüssel oder ein zugeordnetes Windows-Konto und eine Authenticator-App für den zweiten Faktor.

Funktionen im Überblick

  • Datenquellen: Verbindungen zu SQL-Server-Datenbanken, je Datenquelle ein- und abschaltbar, ohne Neustart des Dienstes.
  • Personen und persönliche Schlüssel: Jede Person meldet sich mit einem eigenen Schlüssel, ihrem Windows-Konto oder ihrer SQL-Anmeldung an; Schlüssel laufen ab und lassen sich sofort sperren.
  • Regeln: Was ein Zugang erreicht – welche Datenquellen, welche Arten von Objekten, lesen oder schreiben.
  • Zweiter Faktor: Codes einer Authenticator-App (TOTP), verlangt nach einer Anmelderichtlinie je Bereich, Anmeldeverfahren und Netz.
  • Datenbank-Identitäten: Personen arbeiten unter einer gemeinsamen SQL-Server-Anmeldung, ohne deren Kennwort zu kennen; der Dienst weiß trotzdem, wer gehandelt hat.
  • Nachweis: Änderungsprotokoll jeder Verwaltungsänderung, Audit der Zugriffe, offene Sitzungen, Nachweisberichte als Excel und PDF.
  • Last: was jede Form einer Anfrage den Dienst und die Datenbank kostet, Wochenmuster und bekannte Abhilfen.
  • Anmeldungen: Anmeldeentscheidungen nach Zeit, Ergebnis und Herkunft (Land, Ort, Netzbetreiber aus einer Geodatenbank), auffällige Muster, Sperren einer Herkunft.

Grundbegriffe

BegriffBedeutung
DatendienstDer Dienst Wkl.Data.Gateway. Er ist für die Anwender der einzige Weg zu den Datenbanken; niemand außer ihm braucht eine direkte Verbindung zu SQL Server
DatenquelleEine Datenbank, die der Dienst unter einem Namen (Alias) anbietet, etwa fachdaten
VerwaltungsspeicherEine Datei des Dienstes mit allem, was dieses Handbuch einstellt. Änderungen wirken ohne Neustart. Verbindungszeichenfolgen und zweite Faktoren stehen darin verschlüsselt (Hauptschlüssel)
RegelEine Erlaubnis: Datenquellen, Arten von Objekten (Tabellen, Sichten, Prozeduren, Verwaltung), Methoden, nur lesen. Personen, Windows-Konten und -Gruppen sowie SQL-Anmeldungen erhalten Regeln; mehrere Regeln addieren sich
PersonEin Mensch, der den Dienst nutzt. Sie hat Regeln, persönliche Schlüssel, wahlweise ein eigenes Windows-Konto oder eine eigene SQL-Anmeldung und einen zweiten Faktor
Persönlicher SchlüsselEin Zugang einer Person (beginnt mit wkl_, 53 Zeichen). Er schränkt die Rechte der Person ein, gewährt aber nie mehr. Der Dienst speichert nur seinen SHA-256-Hash, eine öffentliche Kennung und die letzten vier Zeichen; der Schlüssel selbst ist nach dem Ausstellen nur noch bei der Person (siehe HTTP: Anmeldung (Referenz), Abschnitt „Persönliche Schlüssel“ (Dokumentation des Datendienstes))
Zweiter FaktorEin sechsstelliger Code aus einer Authenticator-App. Er wird einmal gegen eine Sitzung getauscht, die standardmäßig 10 Stunden gilt
VerwaltungDas Recht, den Dienst einzustellen: eine Regel, die die Ressource admin nennt
DienstschlüsselEin Schlüssel für ein Programm statt für eine Person, in der Konfiguration des Dienstes festgelegt (Anmeldeverfahren ApiKey der Anmelderichtlinie). Ein Dienst ist keine Person: Er hat keinen zweiten Faktor und fällt unter keine Regel, die Personen nennt
Sperren, Konto deaktivierenEin gesperrter Schlüssel ist endgültig ungültig; die Sperre lässt sich nicht aufheben, nur ein neuer Schlüssel ausstellen. Eine Person mit deaktiviertem Konto (Haken Konto aktiv entfernt) kann sich mit keinem Verfahren anmelden; das Konto lässt sich wieder aktivieren. Der Befehl Person sperren … deaktiviert das Konto und sperrt alle Schlüssel der Person. Die Meldungen des Dienstes sagen in beiden Fällen „gesperrt“
ZeitangabenAlle Zeiten der Anwendung und ihrer Mails sind koordinierte Weltzeit und tragen den Zusatz „UTC“, in Spaltenköpfen und Feldern als „(UTC)“. Die Anwendung rechnet nicht in die Zeitzone des Arbeitsplatzes um: Administratoren einer Installation und Empfänger einer Einladung können in verschiedenen Zeitzonen arbeiten, und eine umgerechnete Uhrzeit ohne Zone würde dort falsch gelesen. Beispiel: 14:30 UTC ist in Wien im Sommer 16:30 Uhr, im Winter 15:30 Uhr, in Tokio 23:30 Uhr
Einmal-LinkEine Adresse, über die eine Person ihren Schlüssel oder ihren zweiten Faktor genau einmal abholt; wer ihn zuerst öffnet, erhält, was dahinter liegt. Zwei Arten, siehe So senden Sie eine Einladung per Mail

Die Verwaltungsanwendung

Die Verwaltungsanwendung ist eine Access-Datei: dbgwmgr_x86.accde für die Vollversion von Access, dbgwmgr_x86.accdr für die kostenlose Access-Runtime. Diese Lieferung enthält die Ausgabe für 32-Bit-Office. Für 64-Bit-Office gibt es eine eigene Ausgabe (dbgwmgr_x64.accde/.accdr); wenden Sie sich dafür an den Hersteller. Nach dem Start erscheint nur die Anmeldekarte; nach der Anmeldung zeigt ein einziges Fenster links die Navigationsleiste und rechts den gewählten Bereich:

GruppeBereichInhalt
–ÜbersichtKarten mit Handlungsbedarf (Datenquellen gestört, Schlüssel laufen ab, abgewiesene Anfragen, auffällige Anmeldungen, ohne zweiten Faktor, Pflege) und die Auslastung; ein Klick auf eine Karte öffnet die passende Liste, wo möglich schon gefiltert, die Karte Pflege prüft den Speicher. Darunter die gestörten Datenquellen mit ihrer Ursache (ein Doppelklick öffnet die Datenquelle), oder der Hinweis, dass alle erreichbar sind. Die Zahlen erneuern sich alle 10 Sekunden von selbst (Weitere > Aktualisierung anhalten); die Erreichbarkeit der Datenquellen prüft Aktualisieren. Befehle: Speicher sichern, Speicher prüfen (So sichern Sie den Verwaltungsspeicher, stellen ihn wieder her und ziehen um (Dokumentation des Datendienstes))
Personen und ZugangPersonen und Schlüssel (Kopfband: „Personen“)Links die Arbeitslisten mit Zahl (Ohne Regel, Ohne zweiten Faktor …), in der Mitte die Personen mit Mehrfachauswahl, rechts die Karten Person und Auswahl, unter der Liste auf Wunsch die Bereiche Regeln (Strg+R), Zugriffe (Strg+L) und Sitzungen; aufgeklappt je Person die Register Schlüssel, Regeln, Sitzungen und Protokoll. Hauptbefehl Zugang wiederherstellen …, daneben Neue Person … (eine Karte: Name, Rechte, Anmeldung, Schlüssel) und die Befehle für die markierte Person, siehe unten
Personen und ZugangRegelnBaum: Regeln, darunter ihre Merkmale
BetriebDatenbank-UpdatesJe Datenbank, die der Datendienst aktualisiert, offene Pakete, Sitzungen, Abweichungen, Verlauf und Schritte; Pakete bestätigen, Fristen verschieben, gescheiterte Pakete erneut einspielen oder verwerfen, Pakete hochladen; Register Einstellungen. Siehe So begleiten Sie Datenbank-Updates und entscheiden über Pakete
ÜberwachenAnmeldungenZeitraum, Kennzahlen und Diagramm; Register Wochenmuster, Herkunft, Karte, Befunde, Hinweise, Ereignisse (nur mit Recht), Geodatenbank. Hauptbefehl Herkunft sperren …; unter Weitere vom Befund zu seinen Ereignissen und zum Anmeldeprofil der Person sowie Quelle, Aktualisieren und Übernehmen der Geodatenbank
ÜberwachenAuslastungZeitraum, Kennzahlen und Diagramm; Register Wochenmuster, Abfrageformen (aufgeklappt langsame Anfragen und Hinweise), Hinweise, Personen (nur mit Recht). Befehl Ausfuhr für den Hersteller …
ÜberwachenProtokollÄnderungsprotokoll, Audit der Zugriffe, Sitzungen des zweiten Faktors
EinrichtenDatenquellenDatenquellen; aufgeklappt ihre Tabellen-Einstellungen
EinrichtenIdentitätenDatenbank-Identitäten, aufgeklappt, wer sie annehmen darf; Register Sperrliste Identitätswechsel (Baum)
EinrichtenZuordnungenWindows-Konten und -Gruppen, SQL-Anmeldungen
EinrichtenAnmelderichtlinieBaum: Anmelderegeln, darunter ihre Netze; Register Einstellungen und Mailvorlagen

Die Gruppen folgen der Häufigkeit der Aufgaben: zuerst die tägliche Arbeit mit Personen und Zugang (Personen, Regeln), dann Betrieb und Überwachen, zuletzt Einrichten (Datenquellen, Identitäten, Zuordnungen, Anmelderichtlinie), das Sie vor allem bei einer neuen Installation brauchen. Einrichten ist beim Start eingeklappt; ein Klick auf die Überschrift klappt die Gruppe auf. Im Alltag beginnen Sie meist in der Übersicht; ihre Karten führen zur passenden Liste.

Die Übersicht nach der Anmeldung: links die Navigationsleiste, oben Kopfband und Befehlsleiste, darunter Karten mit Handlungsbedarf, die Auslastung und die Erreichbarkeit jeder Datenquelle

Im Bild: (1) Navigationsleiste, (2) Befehlsleiste, (3) Karten mit Handlungsbedarf und Auslastung.

Auf der Seite Personen und Schlüssel stehen die Befehle für die markierte Person direkt in der Befehlsleiste, geordnet nach dem Lebenszyklus einer Person:

WoBefehle
HauptbefehlZugang wiederherstellen …: zeigt zuerst Warum abgewiesen? mit Ursache und Beheben
SchaltflächeNeue Person … (Strg+N): Name, Rechte, Anmeldung und Schlüssel in einer Karte
SchlüsselSchlüssel neu ausstellen … (Hauptteil), Schlüssel ausstellen …, Schlüssel sperren …, Schlüssel freischalten …, Freischaltung beenden, Schlüssel per Mail senden …
Zweiter Faktor und SitzungZweiten Faktor (neu) einrichten … (Hauptteil), Zweiten Faktor entfernen, Zweiten Faktor per Mail senden …, Sitzung beenden
RechteRegeln zuordnen … (Hauptteil), Anmeldung und Rechte …, Anmeldeprofil …
rechtsPerson sperren … (Strg+E)
WeitereAlle der Arbeitsliste markieren (Strg+A), Darunter zeigen: Regeln der Person (Strg+R), Zugriffe der Person (Protokoll) (Strg+L), Sitzungen der Person; Personen importieren …; Spalten zurücksetzen

Die Gruppen Schlüssel, Zweiter Faktor und Sitzung und Rechte sind in der Befehlsleiste geteilte Schaltflächen: Ein Klick führt den häufigsten Befehl der Gruppe aus (Hauptteil), der Pfeil daneben öffnet die übrigen. Das Kontextmenü einer Zeile (rechte Maustaste) bietet für diese Person oben Zugang wiederherstellen …, darunter die drei Gruppen als Untermenüs und nach einer Linie Person sperren …; es folgen die Befehle der Liste selbst (Sortieren, Kopieren, Exportieren …). Diese Anleitung schreibt den Weg als Gruppe > Befehl, etwa Schlüssel > Schlüssel ausstellen …. Was die ganze Liste betrifft, etwa Neue Person … oder Personen importieren …, steht nur in der Befehlsleiste.

Die Seite "Personen und Schlüssel": links die Arbeitslisten mit ihrer Zahl, in der Mitte die Liste der Personen, rechts die Karte "Person" mit der Maske der gewählten Person

Die Befehlsleiste unter dem Kopfband enthält die Befehle für die Liste, den Hauptbefehl des Bereichs, Weitere, Exportieren … und Aktualisieren. Wo welcher Befehl steht und wie Sie ihn mit der Tastatur erreichen: So arbeiten Sie mit Bereichen, Listen und Befehlen.

Bearbeitungsmaske. Datenquellen, Regeln, Personen, Identitäten und Anmelderegeln bearbeiten Sie in der Maske rechts neben der Liste (auf der Seite Personen und Schlüssel in der Karte Person): Sie zeigt den markierten Eintrag mit allen Feldern; beim Öffnen des Bereichs ist der erste Eintrag markiert. Der Befehl zum Anlegen (etwa Neue Datenquelle) leert sie für einen neuen Eintrag; der Befehl zum Bearbeiten, Doppelklick, Eingabe oder F2 öffnen den markierten Eintrag darin. Gespeichert wird, sobald Sie zurück in die Liste wechseln. Felder in grauer Schrift ohne Rahmen vergibt der Dienst selbst.

Eingabeprüfung. Die Maske prüft vor dem Speichern:

  • Pflichtfelder;
  • den Namen einer Datenquelle: wie ein gewöhnlicher Name in SQL Server, zuerst ein Buchstabe oder _, danach auch Ziffern und @ # $, höchstens 128 Zeichen;
  • die Werte der Merkmale resource und verb;
  • Netze bei from und except_from, etwa 10.0.0.0/8 oder 2001:db8::/32; eine IPv4-Adresse immer mit allen vier Teilen;
  • bei einer Identität der Art Sammelanmeldung die Sammelanmeldung.

Ein Verstoß rahmt das Feld rot; die Meldung steht als QuickInfo am Feld und als Zusammenfassung unter dem Titel der Maske, der Eintrag bleibt ungespeichert und der Cursor in der Maske. Was nur der Dienst wissen kann (etwa ob es eine Sammelanmeldung in SQL Server gibt), prüft er beim Speichern und nennt bei einer Ablehnung den Grund. Korrigieren Sie die Angaben oder verwerfen Sie sie mit Esc.

Bäume. Regeln, die Sperrliste und die Anmelderegeln sind Bäume.

  • Regeln und Sperrliste: Jede Art von Eintrag hat ihre eigene Maske; Bearbeiten und Löschen richten sich nach dem markierten Eintrag.
    • Neue Regel bzw. Neuer Sperreintrag legt einen Eintrag der obersten Ebene an, auch wenn ein Eintrag markiert ist.
    • Merkmal hinzufügen … (Sperrliste: Weitere > Merkmal zum Sperreintrag hinzufügen …) legt ein Merkmal unter der markierten Regel an; die Maske bringt den Bezug zur Regel schon mit.
    • Regel löschen … bzw. Sperreintrag löschen … löscht den markierten Eintrag mit allem darunter.
    • Merkmale lassen sich anlegen und löschen, aber nicht ändern; Merkmal ansehen zeigt ein vorhandenes nur an.
  • Anmelderegeln: Eine Regel bearbeiten Sie als Ganzes im Dialog Anmelderegel: Neue Anmelderegel … öffnet ihn für eine neue Regel, Anmelderegel bearbeiten … und ein Doppelklick für die markierte (siehe So legen Sie die Anmelderichtlinie fest).

Gefilterte Listen. Öffnet ein Klick auf eine Karte der Übersicht eine Liste, zeigt die Liste den Grund als Filter-Schaltfläche, etwa „Ohne zweiten Faktor ✕“; auf der Seite Personen und Schlüssel ist zugleich die passende Arbeitsliste links gewählt. Ein Klick darauf (oder Entf) hebt diesen Filter auf; die Liste zeigt wieder alle Einträge.

Die Detaillisten (Pfeil am Zeilenanfang) und die Listen ohne Maske bedienen Sie wie ein Access-Datenblatt: Eine Änderung wird gespeichert, sobald Sie die Zelle verlassen. Die rechte Maustaste öffnet das Kontextmenü mit Neu, Löschen, Kopieren und Exportieren; Umschalt+F9 liest neu. In Listen mit Detailansichten öffnen und schließen Strg++ und Strg+- die Details, statt anzulegen oder zu löschen. Spaltenbreiten, Reihenfolge, Sortierung, Gruppierung und Filter merkt sich jede Liste für Ihr Windows-Konto; Weitere > Spalten zurücksetzen stellt den Auslieferungszustand wieder her.

Sicherheit und Datenschutz

Die Verwaltungsanwendung ist ein Werkzeug, mit dem Menschen Zugang zu Datenbanken erhalten. Wer sie bedienen darf, kann Rechte vergeben; was sie verarbeitet, sind zu großen Teilen personenbezogene Daten.

Schutzgüter

SchutzgutWo es liegtSchutz
Persönliche Schlüsselnur bei der Person; im Verwaltungsspeicher ihr SHA-256-HashAusgabe nur als Einmal-Link; die Anwendung zeigt keinen Schlüssel an und speichert keinen in ihrer Datei. Ihren eigenen Schlüssel kann der Administrator in der Windows-Anmeldeinformationsverwaltung ablegen lassen (Haken Schlüssel speichern der Anmeldekarte)
Zweiter FaktorGeheimnis verschlüsselt im Verwaltungsspeicher, Kopie in der App der PersonEinrichtung per Einmal-Link oder bei der ersten Anmeldung im begrenzten Zeitfenster, siehe Zweiter Faktor
Recht zur VerwaltungRegel mit der Ressource adminder Dienst verlangt dafür den zweiten Faktor, bei jedem Anmeldeverfahren (feste Untergrenze, abschaltbar nur in seiner Konfigurationsdatei); jede Änderung steht im Änderungsprotokoll
Daten der DatenquellenSQL Servernur über den Datendienst, nach Regeln und Anmelderichtlinie

Personenbezogene Daten

DatenOrtWie lange
Je Person Name, Windows-Konto, SQL-Anmeldung, E-Mail-Adresse, Regeln und SchlüsselkennungenVerwaltungsspeicher des Dienstesbis Sie sie ändern oder die Person löschen
Jede Änderung mit den Werten vorher und nachherÄnderungsprotokoll des Dienstesohne Frist; der Dienst entfernt keine Einträge
Je Zugriff Zeit, Aufrufer, Herkunft und ZielAudit in der Protokolldatei des Dienstesso lange, wie der Dienst es aufbewahrt, auch über einen Neustart (Protokoll und Sitzungen lesen, Hinweise)
Adresse und Verfahren der letzten Anmeldung, Einstellungen der Einladungsmails, Anordnung der Listensettings.json im Benutzerprofilbis Sie Lokale Daten entfernen wählen
Stundenzahlen der Bereiche Auslastung und Anmeldungen (ohne Personen und Adressen)lokal in der Anwendungbis zum Abmelden
Ein Personenimportlokal in der Anwendungbis der Import geschlossen oder die Sitzung beendet wird
Das Ergebnis des letzten Befehls für mehrere Personen (Karte "Auswahl")lokal in der Anwendungbis zum nächsten Befehl oder zum Abmelden
Exportierte Listen (Exportieren …)Dateien, die Sie wählenaußerhalb der Anwendung; Sie verwalten sie selbst

Verantwortung nach DSGVO. Verantwortlicher im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist der Betreiber der Installation, nicht der Hersteller der Software. Bei ihm liegen die Rechtsgrundlage der Verarbeitung (Art. 6), der Eintrag im Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten (Art. 30), die technischen und organisatorischen Maßnahmen (Art. 32) und die Fristen, nach denen Daten gelöscht werden (Art. 5 Abs. 1 lit. e). Die Anwendung trägt dazu bei, indem sie Schlüssel nicht offenlegt, Anmeldungen der Verwaltung mit zweitem Faktor absichert und lokale Zwischenstände löscht. Sie ersetzt keine dieser Pflichten. Text der Verordnung: https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2016/679/oj.

Grenzen

  • Wer auf dem Server die Datei des Verwaltungsspeichers schreiben darf (Dienstkonto, Administratoren des Rechners), kann auch das Änderungsprotokoll ändern; es ist bewusst nicht fälschungssicher (siehe Verwaltungsspeicher und Hauptschlüssel, Abschnitt „Änderungsprotokoll und Nachweis“ (Dokumentation des Datendienstes)).
  • Das Änderungsprotokoll bleibt unbegrenzt, und der Dienst bietet keinen Weg, Einträge zu löschen oder zu pseudonymisieren – auch nicht für eine gelöschte Person: Ihre Werte (Name, Windows-Konto, E-Mail-Adresse) bleiben in den Zeilen ihrer Änderungen stehen, ebenso in Sicherungen der Datei. Das ist eine Grenze im Hinblick auf Speicherbegrenzung und Löschung (Art. 5 Abs. 1 lit. e, Art. 17 DSGVO), die der Betreiber in seinem Löschkonzept bewerten muss (siehe Verwaltungsspeicher und Hauptschlüssel, Abschnitt „Aufbewahrung und Löschen“ (Dokumentation des Datendienstes)).
  • Die Auslieferungsdatei der Anwendung ist nicht signiert (siehe So richten Sie die Verwaltungsanwendung auf einem Arbeitsplatz ein).

Häufige Anlässe im Alltag

Was typischerweise ansteht und wo die Schritte stehen. Die meisten Anlässe beginnen in Personen und Schlüssel mit der markierten Person und einem Befehl der Befehlsleiste oder des Kontextmenüs (rechte Maustaste).

AnlassWas Sie tunAnleitung
Neue Mitarbeiterin, neuer MitarbeiterNeue Person …: eine Karte bis zur Übergabe der Einmal-LinksPerson anlegen und Schlüssel ausstellen
Neue Installation, viele Personen auf einmalPersonen importieren …: Liste als CSV einlesen, prüfen, ÜbernehmenViele Personen auf einmal importieren
Vielen Personen dasselbe geben: Regel, Schlüssel, zweiten FaktorArbeitsliste links wählen, Strg+A, Befehl in der Karte AuswahlViele Personen auf einmal bearbeiten
„X braucht Zugriff auf Y“Regeln zuordnen …: Häkchen je Regel, sofort gespeichertPerson anlegen und Schlüssel ausstellen, Regel anlegen
Eine neue Tabelle soll erreichbar seinRegel bearbeiten, unter Objekte die Tabelle aus den Vorschlägen wählenRegel anlegen
Anruf: „Ich komme nicht rein“Zugang wiederherstellen …: letzte Abweisungen mit Ursache und BehebenStörungen und ihre Behebung
Austritt, Gerät verlorenPerson sperren …: Konto deaktiviert, alle Schlüssel gesperrt, Sitzungen beendetSchlüssel oder Person sperren
Schlüssel läuft ab oder ist verlorenÜbersicht, Karte Schlüssel laufen ab, dann Schlüssel neu ausstellen …Präsentationsschlüssel und verlorene Schlüssel
Neues TelefonZweiten Faktor (neu) einrichten …Zweiter Faktor
Link per Mail statt selbst weitergebenSchlüssel per Mail senden …, Zweiten Faktor per Mail senden …Einladung per Mail senden
Präsentation mit Power BISchlüssel freischalten … für die Stunden des TerminsPräsentationsschlüssel und verlorene Schlüssel
Privates Gerät, Makler, Dienstleister: wer darf mit welchem Gerät wasje Gerät ein eingeschränkter Schlüssel, Regeln je Objekt, Ablaufdatum; Prüfen mit Anmeldung und Rechte …Zugriff je Vertrauenssituation
Büro ohne Code, außen mit CodeVorlagen der Anmelderichtlinie, Person mit Neue Person …, Prüfen mit Anmeldung und Rechte …Zugang einer Person nach Ort einrichten
Der Dienst ist langsam, die Datenbank stark belastetBereich Auslastung: Zeitraum, Abfrageformen nach Gesamtzeit, Register HinweiseHerausfinden, was den Dienst und die Datenbank belastet
Viele Abweisungen, Anmeldungen aus fremden NetzenBereich Anmeldungen: Hinweise und Herkunft, dann Herkunft sperren …Anmeldungen und ihre Herkunft prüfen
Kennwort oder Server einer Datenbank geändertDatenquelle bearbeiten, Prüfen und speichernDatenquelle anbinden
Wöchentliche PflegeÜbersicht, Karte Pflege: Speicher sichern und prüfen, ZertifikatSo sichern Sie den Verwaltungsspeicher, stellen ihn wieder her und ziehen um (Dokumentation des Datendienstes)
Ein Datenbank-Update wartet auf Bestätigung oder ist gescheitertBereich Datenbank-Updates: Offene Pakete, Sitzungen, dann Paket bestätigen …Datenbank-Updates begleiten und über Pakete entscheiden

Anleitungen

Einrichten

Personen und Zugänge

Rechte

Absichern

Nachvollziehen

Auslastung

Betrieb

Störungen

Grenzen

  • Die Anmeldung mit dem Windows-Konto wird mit NTLM unterstützt, nicht mit Kerberos in einer Domäne.
  • Die Oberfläche ist deutsch.
  • Zahlen des Datendienstes in diesem Handbuch (etwa 15 Minuten Sperre, 72 Stunden Gültigkeit, 300 Anfragen je Minute) sind dessen Vorgaben zum Stand der Seiten. Verbindlich sind die Werte in der Dokumentation des Datendienstes.

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