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So legen Sie eine Regel an

Eine Regel ist eine benannte Erlaubnis: welche Datenquellen, welche Arten von Objekten, auf Wunsch welche einzelnen Tabellen, Sichten und Prozeduren, und welche Methoden. Personen, Windows-Konten und -Gruppen sowie SQL-Anmeldungen erhalten Rechte nur über Regeln; wer keine passende Regel hat, erreicht nichts.

Lösungsübersicht

Sie legen im Bereich Regeln eine Regel mit ihrem Namen an und geben ihr darunter je Erlaubnis ein Merkmal. Danach ordnen Sie die Regel Personen, Konten oder Anmeldungen zu.

Umsetzung

  1. Öffnen Sie Regeln, wählen Sie Neue Regel aus, füllen Sie die Maske rechts aus und wechseln Sie zurück in den Baum:

    FeldEintrag
    RegelEin sprechender Name, etwa fachdaten-lesen oder fachdaten-pflege
    Nur lesenAngehakt, wenn die Regel nie schreiben darf – unabhängig von den Methoden unten
  2. Markieren Sie die Regel und wählen Sie Merkmal hinzufügen … aus: Die Maske „Merkmal der Regel“ öffnet sich, die Regel ist schon eingetragen. Wählen Sie das Merkmal aus der Liste (unter der Auswahl steht, was es bewirkt), tragen Sie den Wert ein und wechseln Sie zurück in den Baum; je Merkmal einmal:

    MerkmalWerteBedeutung
    Datenquelle (database)Name einer Datenquelle oder *Welche Datenquellen. Mehrere Zeilen für mehrere
    Objektart (resource)tables, views, functions, procedures, sql, admin oder *Welche Arten von Objekten. sql = eigene SQL-Anweisungen (Durchreiche), admin = Verwaltung; beide müssen wörtlich genannt sein, * schließt sie nicht ein
    Methode (verb)GET, POST, PATCH, DELETE oder *Welche Methoden: GET lesen, POST anlegen und Prozeduren ausführen, PATCH ändern, DELETE löschen
  3. Soll die Regel nur einzelne Objekte erreichen, markieren Sie die Regel und tippen Sie in der Maske unter Objekte den Anfang des Namens; die Vorschläge kommen aus den Datenquellen der Regel. Wählen Sie ein Objekt mit der Eingabetaste oder einem Klick aus. Unter Ausgenommen nennen Sie Objekte, die die Regel nicht erreichen soll. Gespeichert wird jedes Objekt sofort.
    • Ein Objekt wird als schema.name geschrieben; schema.* steht für alle Objekte eines Schemas.
    • Fehlt der Regel die Art des Objekts, ergänzt die Anwendung sie und sagt es in einem Hinweis: Wer eine Sicht wählt, bekommt resource = views dazu.
    • Eine Sicht braucht kein Recht auf ihre Tabellen. So geben Sie einen Teil einer Tabelle frei: Sicht in der Datenbank anlegen, Sicht hier freigeben.
    • Ohne Objekte gilt die Regel wie bisher für alle Objekte ihrer Arten.
  4. Ordnen Sie die Regel zu – einer Person (unter der Person, siehe So legen Sie eine Person an und stellen ihr einen Schlüssel aus), einem Windows-Konto oder einer Gruppe oder einer SQL-Anmeldung.

Regeln als Baum: "fachdaten-lesen" aufgeklappt mit ihren Merkmalen database, resource und verb, darunter fachdaten-pflege; rechts die Maske der Regel

Im Bild: (1) Regel mit ihren Merkmalen, (2) Maske der Regel.

Ergebnis: Der Dienst prüft die Regel beim Speichern gegen den gesamten Inhalt und übernimmt sie sofort.

Beispiele

RegelMerkmaleZweck
fachdaten-lesen, Nur lesendatabase = fachdaten; resource = views; verb = GETBerichte, Excel
fachdaten-pflegedatabase = fachdaten; resource = tables, views; verb = *Bearbeiten in Access
verwaltungresource = admin; verb = *Administratoren
lager-bericht, Nur lesendatabase = fachdaten; verb = GET; Objekte dbo.viewLagerbestandEine Sicht für einen Bericht, ohne die Tabellen dahinter

Hinweise

  • Rechte addieren sich. Hat eine Person mehrere Regeln, darf sie alles, was eine davon erlaubt. Eine nur lesende Regel schränkt eine andere nicht ein. Wer nur lesen soll, bekommt keine schreibende Regel.
  • Eine Regel wird als Ganzes beurteilt. Die Datenquelle aus der einen und die Methode aus der anderen Regel ergeben zusammen keine Erlaubnis.
  • Innen entscheidet SQL Server. Eine Regel öffnet den Weg über HTTP; was in der Datenbank erlaubt ist, entscheiden die Berechtigungen der Anmeldung, unter der die Anfrage läuft.
  • Was eine Regel nicht erreicht, sieht die Person nicht. In Access, Excel und Power BI fehlen die anderen Tabellen in der Liste. Eine Regel mit eigenen SQL-Anweisungen (sql) lässt sich nicht auf einzelne Objekte einschränken; Objekte an einer solchen Regel weist der Dienst beim Speichern ab.
  • Regel löschen: Erst die Zuordnungen entfernen; eine Regel, die eine Person noch nennt, lässt der Dienst nicht löschen.

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de/wiki/data-conectivity/database-gateway/admin/admin-guide/create-rule.txt · Zuletzt geändert: von Wolfgang van der Stille