So binden Sie eine Datenquelle an
Eine Datenquelle ist eine Datenbank, die der Datendienst unter einem Namen anbietet. Erst wenn sie angelegt ist und eine Regel sie nennt, erreichen Anwender ihre Tabellen und Sichten.
Lösungsübersicht
Sie legen im Bereich Datenquellen eine Datenquelle an: einen Namen, den Provider für die Art der Datenbank und die Verbindung in den Feldern, die dieser Provider vorgibt – etwa Server, Datenbank und Anmeldung bei SQL Server. Eine Verbindungszeichenfolge schreiben Sie dafür nicht; die setzt der Provider selbst zusammen und prüft sie. Prüfen und speichern speichert die Datenquelle und prüft die Verbindung sofort. Scheitert die Prüfung, nennt die Anwendung die Ursache, den nächsten Schritt und – wo die Datenbankverwaltung etwas tun muss – das Skript dafür.
Der Dienst übernimmt jede Änderung ohne Neustart. Die Verbindung speichert er verschlüsselt; ein Kennwort zeigt er nie wieder an.
Umsetzung
- Öffnen Sie in der Navigationsleiste Datenquellen.
Wählen Sie in der Befehlsleiste Neue Datenquelle aus und füllen Sie die Maske rechts aus:
Feld Eintrag Name Der Name, unter dem Anwender die Datenbank ansprechen, etwa fachdaten. Wie ein gewöhnlicher Bezeichner in SQL Server: beginnt mit einem Buchstaben oder_, danach Buchstaben, Ziffern,_,@,#oder$, höchstens 128 Zeichen; kein Leerzeichen, kein Bindestrich. Buchstaben aus jeder Schrift sind zulässig. Groß- und Kleinschreibung zählt nicht:Fachdatenundfachdatensind derselbe Name. Die Maske prüft genau die Regel des Dienstes (Konfiguration des Dienstes (Referenz), Unterabschnitt „Namensregel für den Alias“ (Dokumentation des Datendienstes)); einen Namen, der sie verletzt, weist der Dienst mit „'<Name>' ist kein zulaessiger Aliasname“ abProvider Die Art der Datenbank, etwa Microsoft SQL Server. Zur Wahl stehen nur die Provider, die der Dienst installiert hat und verwenden kann. Darunter erscheinen die Felder der Verbindung Verbindung Die Felder des gewählten Providers, nach Gruppen geordnet; „Erweitert“ ist zunächst eingeklappt. Unter den Feldern steht, was das Feld mit der Schreibmarke bedeutet. Ein leeres Feld zeigt grau die Vorgabe, die dann gilt. Für SQL Server siehe die nächste Tabelle Kennwort Nur, wenn sich der Dienst mit einer SQL-Anmeldung anmeldet. Die Eingabe bleibt verdeckt; gespeichert wird das Kennwort versiegelt und nie wieder angezeigt Aktiv Angehakt. Eine abgeschaltete Datenquelle bleibt mit allen Regeln stehen, ist aber für Anwender nicht vorhanden – gedacht für Wartung und Umzug Personen Unter der Anmeldung der Datenquelle (Service): Anfragen laufen unter der Anmeldung der Verbindung. Unter der eigenen Anmeldung der Person (Impersonate): Anfragen einer Person mit eigener SQL-Server-Anmeldung laufen unter dieser. Unter der Auswahl steht, was der gewählte Eintrag bewirkt Durchreiche Nur anhaken, wenn Anwender eigene SQL-Anweisungen senden sollen (Pass-Through-Abfragen); zusätzlich braucht ihre Regel das Recht sqlAnmeldung mit SQL-Name und Kennwort erlauben Nur anhaken, wenn sich Personen mit Name und Kennwort einer SQL-Anmeldung an dieser Datenquelle anmelden sollen Die Verbindung zu SQL Server:
Feld (Gruppe) Eintrag Server (Server) Der SQL Server, mit Instanz ( sql01\prod) oder Port (sql01,1433); PflichtDatenbank (Server) Die Datenbank, die der Dienst unter dem Namen anbietet, etwa Fachdaten; PflichtWindows-Anmeldung (Anmeldung und Sicherheit) Angehakt: Der Dienst meldet sich mit seinem eigenen Windows-Konto an (siehe Hinweise). Sonst tragen Sie Benutzer und darunter das Kennwort einer SQL-Anmeldung ein Verschlüsselung (Anmeldung und Sicherheit) True(Vorgabe),FalseoderStrictServerzertifikat vertrauen (Anmeldung und Sicherheit) Nur in Testumgebungen anhaken: Das Zertifikat des Servers wird dann ohne Prüfung angenommen Zweck der Verbindung, Failover-Partner, Mehrere Subnetze (Server) Für lesbare Replikate ( ReadOnly), Spiegelung und VerfügbarkeitsgruppenZeitlimit Verbindung (s), Zeitlimit Anweisung (s), Anwendungsname (Erweitert) Selten nötig; leer gelten die Vorgaben Die Anmeldung der Verbindung bestimmt, was der Dienst in der Datenbank darf. Geben Sie ihr nur die Berechtigungen, die die Regeln der Datenquelle zusammen brauchen (etwa Lesen und Schreiben der freigegebenen Tabellen), keine Serverrollen wie
sysadmin– was die Anmeldung darf, kann bei einem Fehler in einer Regel jede Person erreichen.
Im Bild: (1) Neue Datenquelle, (2) Name, Provider und die Felder Server und Datenbank.
- Wählen Sie unten in der Maske Prüfen und speichern aus. Fehlt ein Pflichtfeld, nennt die Maske es und speichert nicht. Sonst prüft der Dienst den gesamten Inhalt; eine ungültige Angabe lehnt er mit einer Meldung ab, und nichts wird übernommen. Danach prüft die Anwendung sofort die Verbindung: Ist die Datenquelle erreichbar, nennt eine kurze Meldung die Dauer. Den Aufbau der Datenbank (Katalog) liest der Dienst bei einer geänderten Datenquelle von selbst neu.
- Scheitert die Prüfung, öffnet sich das Fenster Verbindung prüfen – gespeichert ist die Datenquelle trotzdem. Es nennt in Worten, was fehlt, und den nächsten Schritt; die Meldung des Servers steht darunter unter Einzelheiten. Muss die Datenbankverwaltung etwas einrichten, steht dort das Skript dafür (siehe Hinweise): Geben Sie es mit Skript kopieren, Als .sql speichern … oder Per Mail senden … weiter. Ist es ausgeführt, wählen Sie Erneut prüfen – ohne die Maske noch einmal auszufüllen.
- Später prüfen Sie eine Datenquelle ohne Änderung mit Verbindung prüfen in der Befehlsleiste. Die Meldung nennt Dauer, Version von SQL Server, Datenbank und Anmeldung – oder öffnet wie oben das Fenster Verbindung prüfen.
- Geben Sie Anwendern über eine Regel Zugang, siehe So legen Sie eine Regel an. Die Regel nennt die Datenquelle unter dem Merkmal
database.
Ergebnis: Die Übersicht zeigt die Datenquelle mit ihrer Erreichbarkeit; Anwender mit einer passenden Regel erreichen sie unter ihrem Namen.
Hinweise
- Windows-Anmeldung des Dienstes: Mit Windows-Anmeldung meldet sich der Dienst unter seinem Dienstkonto an, etwa
NT SERVICE\Wkl.Data.Gateway; ein SQL Server auf einem anderen Rechner sieht stattdessen das Computerkonto des Dienstrechners (FIRMA\SRV-DATEN$). Bis SQL Server für dieses Konto eine Anmeldung und in der Datenbank einen Benutzer hat, scheitert die Prüfung. Das Skript im Fenster Verbindung prüfen nennt das Konto, das der Dienst selbst meldet, und nur die Berechtigungen, die die Regeln der Datenquelle brauchen: Lesen immer, Schreiben, wenn eine Regel schreibt,EXECUTE, wenn eine Regel Prozeduren oder Funktionen erlaubt, undIMPERSONATE, wenn Personen unter ihrer eigenen Anmeldung arbeiten. Es legt nur an, was fehlt, und lässt sich daher mehrfach ausführen. Hintergrund: So installieren Sie den Datendienst, Abschnitt „Hinweise“ (Dokumentation des Datendienstes). Was die Prüfung meldet:
Ursache Nächster Schritt SQL Server kennt die Anmeldung nicht oder weist sie ab Bei Windows-Anmeldung das Skript an die Datenbankverwaltung; bei SQL-Anmeldung Benutzer und Kennwort prüfen Die Datenbank fehlt oder ist für die Anmeldung nicht zugänglich Namen der Datenbank prüfen; stimmt er, das Skript an die Datenbankverwaltung In der Datenbank fehlt eine Berechtigung Das Skript an die Datenbankverwaltung Der Server wird nicht erreicht Servername, Instanz oder Port, laufenden SQL-Server-Dienst und Firewall prüfen Keine Antwort in der Zeit Last des Servers prüfen lassen oder Zeitlimit Verbindung (s) erhöhen Der Server kann die Datenbank nicht lesen Störung am Datenbankserver: Laufwerk prüfen, SQL Server neu starten (Datenbankverwaltung) Einstellungen unbrauchbar Provider und Verbindung der Datenquelle korrigieren Die Einordnung kommt vom Dienst und hängt nicht von der Sprache des Servers ab; siehe HTTP: Verwaltung (Referenz), Abschnitt „Verbindungstest und Dienstkonto“ (Dokumentation des Datendienstes).
- Verbindung ändern: Ändern Sie nur die betroffenen Felder. Das Kennwortfeld bleibt beim Bearbeiten leer; leer gelassen behält der Dienst das gespeicherte Kennwort. Wer an der Verbindung nichts ändert, etwa nur Aktiv umschaltet, lässt sie unverändert.
- Erweitert: Unter dieser Gruppe stehen die Verbindungszeichenfolge (nur schreiben) – für einen Provider ohne eigene Felder oder eine Einstellung, die die Felder nicht anbieten; ein Wert ersetzt dann die ganze Verbindung – und der Dialekt älterer Datenquellen. Eine Datenquelle mit Dialekt
mssqlzeigt die Felder von Microsoft SQL Server und lässt sich unverändert speichern. - Neue Tabellen oder Spalten in der Datenbank: Der Dienst liest den Aufbau einer Datenbank beim ersten Zugriff und hält ihn 5 Minuten. Soll eine Änderung sofort sichtbar sein: Zeile markieren, Weitere > Katalog neu laden.
- Tabellen-Einstellungen (Pfeil am Zeilenanfang, Register „Tabellen-Einstellungen“, Neu): Die Einstellung wählen Sie aus einer Liste. Gleichzeitige Änderungen erkennen (row_stamp) macht Tabellen ohne Zeilenversion so bearbeitbar, dass der Dienst eine gleichzeitige Änderung durch jemand anderen erkennt und ablehnt, statt sie zu überschreiben (siehe So machen Sie Tabellen ohne Zeilenversion bearbeitbar (Dokumentation des Datendienstes)); Tabellen ohne Schlüssel bearbeitbar machen (keyless_write) erlaubt das Schreiben in Tabellen ohne Schlüssel. Tabellen (Muster) nennt die Tabellen:
*,dbo.*oderdbo.Tabelle. Danach verknüpfen Sie die Tabellen in Access neu. - Sperrliste Identitätswechsel (Register im Bereich Identitäten): Anmeldungen und Serverrollen, unter die der Dienst nie wechselt, etwa
sysadmin; siehe Datenbank-Identitäten. - Datenquelle entfernen: Erst die Regeln anpassen, die sie nennen, dann die Datenquelle löschen. Der Dienst lehnt das Löschen ab, solange eine Regel sie nennt.
Verwandte Themen
- Referenz: Verbindungseigenschaften eines Providers (Referenz) (Dokumentation des Datendienstes), Verwaltungsspeicher und Hauptschlüssel (Dokumentation des Datendienstes), So machen Sie Tabellen ohne Zeilenversion bearbeitbar (Dokumentation des Datendienstes), Anmeldung und Weitergabe der Identität, Abschnitt „Weitergabe der Identität an SQL Server“ (Dokumentation des Datendienstes)