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Krypto-Agilität: Verschlüsselung schrittweise austauschen, ohne Umstellung an einem einzigen Tag

Kryptografie

Verschlüsselung, die heute hält, und sich morgen austauschen lässt

Welches Verfahren in fünf Jahren gilt, weiß heute niemand. Planbar ist etwas anderes: ob Sie es wechseln können, ohne die Anwendung bei jedem Wechsel anzufassen.

Was Sie bekommen

  • Ihre Schlüssel und Zertifikate – eine Stelle, die sie ausstellt, erneuert und zurückzieht – als Dienst betrieben, nicht als Ihr zweites Rechenzentrum (PKI as a Service). Kein Zertifikat, von dem niemand weiß, wann es abläuft
  • Ihr Schlüsselaustausch – hybrid ausgelegt: klassisch und quantenresistent zugleich. Damit hängt der Wechsel nicht an einem einzigen Umstellungstag
  • Ihre Signaturen – getrennt von der Übertragung behandelt. Eine Unterschrift unter einem Vertrag muss in zehn Jahren noch prüfbar sein, ein Sitzungsschlüssel nicht

Wie ein Wechsel abläuft

  1. Verfahren finden
  2. Von der Anwendung trennen
  3. Beide zugleich nutzen
  4. Neues bevorzugen
  5. Altes abschalten

Verfahren und Schlüssellängen richten sich nach BSI TR-02102 und den NIST-Standards für ML-KEM und ML-DSA. Wo ein zertifiziertes Kryptomodul verlangt ist, binden wir eines an – die Zertifizierung selbst stellt die Prüfstelle aus, nicht wir.

BSI TR-02102 und Post-Quanten-Fristen – welche Frist aus welchem Dokument stammt, was davon Pflicht ist, und eine Checkliste für bestehende Anwendungen.

Zur technischen Dokumentation – eine .NET-Bibliothek, die vorhandenen Code um ML-DSA und ML-KEM ergänzt, und ein Krypto-Dienst für L4Re und Windows. Beide als Vorschau veröffentlicht.

Wissen Sie, welches Verfahren wo in Ihren Systemen steckt?

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