Einblicke
Beiträge zu IT-Sicherheit, NIS2, Access-Anwendungen, der Modernisierung von Bestandssoftware und Post-Quanten-Kryptografie.
PQC-Anforderungen an Lieferanten: Ohne Zielvorgaben entsteht nur Bürokratie
Ausgabe 06 der Reihe „Post-Quanten-Sicherheit in der deutsch-slowenischen Lieferkette“. Für Einkauf und Informationssicherheit, die Anforderungen an Lieferanten formulieren.
„Der Auftragnehmer gewährleistet die Quantensicherheit sämtlicher im Rahmen dieses Vertrags eingesetzten Systeme.“ Der Satz steht in einem Anforderungskatalog, er klingt entschlossen, und er wird unterschrieben. Was er bewirkt: nichts, außer vielleicht einem Risikoaufschlag im nächsten Angebot, den niemand einer Leistung zuordnen kann.
PQC lässt sich nicht einfach an den Dienstleister delegieren
Ausgabe 05 der Reihe „Post-Quanten-Sicherheit in der deutsch-slowenischen Lieferkette“. Für Auftraggeber von IT-Dienstleistungen: Geschäftsführung, IT-Leitung, Einkauf.
Die Mail an den IT-Dienstleister ist schnell geschrieben: „Bitte machen Sie uns post-quanten-fähig. Angebot bis Monatsende.“ Das Angebot kommt pünktlich. Es enthält ein Firmware-Update für die Firewalls und einen Workshop. Es ist korrekt, es ist bezahlbar, und es löst den Teil des Problems, der am leichtesten umzustellen ist.
Ihr slowenischer Zulieferer ist kein KRITIS-Betreiber. Warum betrifft er dennoch Ihre Sicherheitsstrategie?
Ausgabe 03 der Reihe „Post-Quanten-Sicherheit in der deutsch-slowenischen Lieferkette“. Für Lieferantenmanagement und Informationssicherheit bei Unternehmen, die selbst reguliert sind oder regulierte Kunden beliefern.
„Der Lieferant fällt nicht unter KRITIS, also ist er nicht unser Thema.“ Der Satz ist juristisch oft richtig und für die Sicherheitsstrategie trotzdem falsch. Er verwechselt die Frage, wer eine Pflicht hat, mit der Frage, woher ein Risiko kommt.
Quantenrisiken in der Lieferkette: Warum deutsche Auftraggeber jetzt handeln müssen
Ausgabe 01 der Reihe „Post-Quanten-Sicherheit in der deutsch-slowenischen Lieferkette“. Für Geschäftsführung, IT-Strategie und Einkauf deutscher Unternehmen, die vertrauliche Daten mit Lieferanten austauschen.
Ein Konstruktionsdatensatz verlässt heute Ihr Haus, verschlüsselt, auf dem Weg zu Ihrem Zulieferer in Slowenien. Wer die Verbindung mitschneidet, kann damit heute nichts anfangen. Die unbequeme Frage lautet: Kann er es 2035? Und ist die Zeichnung dann noch etwas wert?




