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Einblicke

Beiträge zu IT-Sicherheit, NIS2, Access-Anwendungen, der Modernisierung von Bestandssoftware und Post-Quanten-Kryptografie.

PHP2Shell, Tag sechs: Der Server ist gepatcht. Und der Rest?

Mittwochnachmittag, kurz nach zwei: Das BSI ruft Warnstufe Orange aus. Um vier kommen die Patches. Danach eine Nacht, in der Sie Server aktualisieren, Dienste vom Netz nehmen und zwischendurch der Geschäftsführung erklären, warum die Website gerade nicht erreichbar ist. Donnerstag früh dann die Frage, die niemand gern beantwortet: „Sind wir betroffen?“

Heute, Montag, eine Stunde vor diesem Beitrag, hat das PHP-Team neue Windows-Pakete veröffentlicht. Wieder ein Update, diesmal wegen einer Lücke in einer mitgelieferten Bibliothek. Wenn Sie in dieser Woche das Gefühl hatten, nur hinterherzulaufen: Das lag nicht an Ihnen. Vier Tage von der Ankündigung bis zu den ersten erfolgreichen Angriffen sind für niemanden ein bequemer Zeitplan.

Ihr Altsystem funktioniert. Aber ist es bis 2030 noch migrationsfähig?

Ausgabe 15 der Reihe „Post-Quanten-Sicherheit in der deutsch-slowenischen Lieferkette“. Für Verantwortliche von Alt- und Industriesystemen: Prüfstände, Fertigungssteuerung, Fachanwendungen mit langer Laufzeit.

Die Prüfstandssoftware läuft seit 2014 ohne nennenswerten Ausfall. Ein slowenischer Dienstleister pflegt sie, zuverlässig und günstig. Sie läuft auf einem Server, dessen Betriebssystem keine Sicherheitsupdates mehr erhält, und spricht mit dem ERP-System über eine Schnittstelle, deren Bibliothek seit Jahren nicht aktualisiert wurde. „Never touch a running system“ war lange eine vernünftige Regel. Für die Post-Quanten-Umstellung ist sie keine.