Responsive Inhalte
Version: 2.0 · Stand: 2026-07-04 · Struktureller Bezug: Microsoft Writing Style Guide – Responsive content (CC BY 4.0) · Normative Grundlage: Barrierefreiheit (WCAG 2.1 Reflow, EN 301 549)
Web-Inhalte werden auf den unterschiedlichsten Geräten gelesen. Responsive Seiten passen sich automatisch an – Inhalte werden deshalb für die kleine Darstellung zuerst gedacht.
Kurz fassen
- Kurzer Text ist immer besser, auf Mobilgeräten unverzichtbar. Sätze und Absätze so kurz halten, dass sie ohne Scrollen lesbar sind.
- Überschriften möglichst einzeilig – eine zweite Zeile kostet doppelt so viel des knappen vertikalen Raums. Auch kurze Wörter helfen, weil vergrößerte Schrift lange Wörter umbricht.
- Kurze Abschnitte (Überschrift plus Text) erleichtern das Lesen und das Wiederaufnehmen an derselben Stelle.
Bilder, Diagramme und Tabellen einfach halten
- Einfache Bilder wählen, überflüssige Details wegschneiden; informationstragende Bilder immer mit Alternativtext versehen (siehe Alternativtexte).
- Infografiken in kompakte, vergrößerbare Abschnitte gliedern oder Teile im Text darstellen und auf die Vollversion verlinken.
- Diagramme vereinfachen; Titel, Achsen- und Messgrößenbeschriftungen sehr kurz halten.
- Tabellen: Spaltenzahl begrenzen, Zellinhalt knapp (idealerweise eine Zeile). Siehe Tabellen.
Inhaltsfluss berücksichtigen
Bedenken, wie der Inhalt auf einem etwa 360 Pixel breiten Bildschirm erscheint: In der Regel rutschen rechte Inhalte unter die linken. Ergibt die Reihenfolge dann noch Sinn? Umbruchpunkte, angezeigte Menge und Reihenfolge gemeinsam mit dem Design- und Entwicklungsteam festlegen.
Redaktionsleitfaden von The White Knight Labs. Aufbau nach dem Microsoft Writing Style Guide (© Microsoft Corporation, CC BY 4.0); Inhalte für den deutschsprachigen Raum eigenständig erarbeitet. Sprachregeln nach amtlicher deutscher Rechtschreibung, Duden und DIN 5008.