Benutzer-Werkzeuge

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Einblicke

Beiträge zu IT-Sicherheit, NIS2, Access-Anwendungen, der Modernisierung von Bestandssoftware und Post-Quanten-Kryptografie.

Final2.accdb: Wie versioniert man eine Access-Anwendung, die in einer einzigen Datei steckt?

Final.accdb, Final2.accdb, Final2_Kopie.accdb, Final2_wirklich_korrigiert.accdb. Wer eine Access-Anwendung länger als ein paar Monate betreut, kennt diesen Ordner. Er sieht nach Unordnung aus. In Wahrheit ist er eine Versionsverwaltung – die einzige, die eine einzelne Binärdatei ohne weitere Werkzeuge zulässt.

Um 2010 stellten sich viele Access-Entwickler dieselbe Frage: Wie versioniert man eine Anwendung, deren Formulare, Berichte, Abfragen und Code zusammen in einer Datei liegen? Am Anfang des Weges, der zum Office SDK geführt hat, stand genau diese Frage.

Ihr slowenischer Zulieferer ist kein KRITIS-Betreiber. Warum betrifft er dennoch Ihre Sicherheitsstrategie?

Ausgabe 03 der Reihe „Post-Quanten-Sicherheit in der deutsch-slowenischen Lieferkette“. Für Lieferantenmanagement und Informationssicherheit bei Unternehmen, die selbst reguliert sind oder regulierte Kunden beliefern.

„Der Lieferant fällt nicht unter KRITIS, also ist er nicht unser Thema.“ Der Satz ist juristisch oft richtig und für die Sicherheitsstrategie trotzdem falsch. Er verwechselt die Frage, wer eine Pflicht hat, mit der Frage, woher ein Risiko kommt.

Heute abgefangen, morgen entschlüsselt: Kennen Sie die Schutzdauer Ihrer Lieferantendaten?

Ausgabe 02 der Reihe „Post-Quanten-Sicherheit in der deutsch-slowenischen Lieferkette“. Für Informationssicherheitsbeauftragte und die fachlichen Eigentümer von Daten, die an Lieferanten gehen.

Fragen Sie in Ihrem Haus, wie lange eine Rezeptur, eine Preiskalkulation oder ein Prüfbericht geheim bleiben muss. Sie bekommen drei Antworten: „immer“, „keine Ahnung“ und „zehn Jahre, wegen der Aufbewahrungspflicht“. Die dritte klingt am präzisesten und ist die gefährlichste, denn sie beantwortet eine andere Frage.

Quantenrisiken in der Lieferkette: Warum deutsche Auftraggeber jetzt handeln müssen

Ausgabe 01 der Reihe „Post-Quanten-Sicherheit in der deutsch-slowenischen Lieferkette“. Für Geschäftsführung, IT-Strategie und Einkauf deutscher Unternehmen, die vertrauliche Daten mit Lieferanten austauschen.

Ein Konstruktionsdatensatz verlässt heute Ihr Haus, verschlüsselt, auf dem Weg zu Ihrem Zulieferer in Slowenien. Wer die Verbindung mitschneidet, kann damit heute nichts anfangen. Die unbequeme Frage lautet: Kann er es 2035? Und ist die Zeichnung dann noch etwas wert?

Der Fehler ist behoben. Warum kommt die Korrektur erst nächste Woche an?

Freitag, 15:40. Der Bericht, mit dem die Fachabteilung jeden Montag ihre Wochenzahlen abstimmt, rechnet seit dem letzten Release falsch. Die Ursache ist gefunden, die Korrektur geschrieben und geprüft. Sie hat zehn Minuten gedauert. Die neue Frontend-ACCDE liegt bereit.

Beim Anwender ist sie damit nicht. Das nächste Wartungsfenster der IT ist am Dienstag in einer Woche. Bis dahin arbeitet die Abteilung mit einem Bericht, von dem alle wissen, dass er falsch ist, und rechnet die Summe am Montag mit dem Taschenrechner nach.

Wer eine Access-Anwendung mit einem Frontend auf jedem Arbeitsplatz betreut, kennt diesen Freitag. Die Arbeit ist getan, aber ihr Wert ist noch nicht angekommen. Diese Woche geht verloren, und niemand hat sie verschuldet.