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So richten Sie den Bootstrapper Manager ein und starten ihn

Der Bootstrapper Manager ist eine einzelne Access-Datei, Wkl.Bootstrapper.Manager.accdb, und gehört zum WKL Office SDK: Das Setup des SDK bringt ihn mit. Er läuft in 32- und 64-Bit-Access aus Microsoft 365. Sie richten seinen Ordner als vertrauenswürdigen Speicherort ein, sorgen dafür, dass der Bootstrapper Manager den Starter findet, und öffnen ihn. Bearbeiten und Speichern gehen auch ohne Starter; für alles Weitere braucht der Bootstrapper Manager ihn.

Voraussetzungen

  • Microsoft Access aus Microsoft 365, 32 oder 64 Bit.
  • Das WKL Office SDK (bis Version 0.4.1 „WKL Access SDK“), installiert wie unter WKL Office SDK installieren beschrieben (Dokumentation des WKL Office SDK).
  • WKL Forms Object Library ab Version 2.0 und WKL Office JSON ab Version 2.0, registriert für die Bitbreite von Access.
  • Der Starter Wkl.Bootstrapper.exe aus einem Release von WKL Bootstrapper.

Bootstrapper Manager einrichten und starten

Vorgehen:

  1. Ordner der Datei bestimmen. Das Setup des SDK legt Wkl.Bootstrapper.Manager.accdb in %LOCALAPPDATA%\Programs\WKL\Bootstrapper Manager\<Fassung> ab. Dort sucht ihn auch das SDK (siehe Start aus dem WKL Office SDK).
  2. Vertrauenswürdigen Speicherort einrichten. Die Seiten des Bootstrapper Managers werden von VBA-Code gesteuert; in einem Ordner, dem Access nicht vertraut, bleibt der Code gesperrt und die Seiten bleiben leer. Tragen Sie in Access den Ordner %LOCALAPPDATA%\Programs\WKL\Bootstrapper Manager ein unter Datei > Optionen > Trust Center > Einstellungen für das Trust Center > Vertrauenswürdige Speicherorte > Neuen Speicherort hinzufügen, und wählen Sie Unterordner dieses Speicherorts sind ebenfalls vertrauenswürdig. Dann gilt der Eintrag auch für jede neue Version, die das Setup des SDK in einen eigenen Unterordner legt. Bis Fassung 1.x hieß der Ordner Starter Configurator; ein Eintrag für diesen früheren Ordner gilt für Fassung 2.0 nicht, tragen Sie den neuen Ordner zusätzlich ein.
  3. Den Starter erreichbar machen. Der Bootstrapper Manager nimmt den Starter vom ersten Ort dieser Tabelle, der angegeben ist:

    ReihenfolgeOrtWann sinnvoll
    1Der beim Start genannte Starter (starter=, siehe unten)Aufruf aus einem anderen Programm
    2Die Einstellung StarterPath der Tabelle ConfiguratorSettingEin Starter für alle Projekte an einem festen Ort
    3Wkl.Bootstrapper.exe im Ordner der Projektdatei, sonst dort Wkl.Access.Bootstrapper.exe (der Name bis WKL Bootstrapper 2.4.1)Der übliche Fall: Projektdatei und Starter liegen beisammen, wie sie ausgeliefert werden
    4Nur für Neu: im Ordner des gewählten Projekts; nur für Übernehmen: im Ordner von StarterPro.config.xmlDie neue Projektdatei liegt in einem Ordner, in dem noch kein Starter liegt

    Fehlt die Datei an dem Ort, der angegeben ist (etwa ein veralteter StarterPath), sucht der Bootstrapper Manager nicht an den folgenden Orten weiter; die Befehle melden dann, dass der Starter nicht gefunden wurde. Im üblichen Fall ist nichts einzustellen. Für StarterPath öffnen Sie mit F11 den Navigationsbereich, öffnen die Tabelle ConfiguratorSetting und legen eine Zeile mit Key StarterPath und dem vollständigen Pfad als Value an.

  4. Öffnen. Öffnen Sie Wkl.Bootstrapper.Manager.accdb mit einem Doppelklick.

Der Bootstrapper Manager nach dem Start: links die Navigation mit Projekte, Probleme und den Gruppen Projekt und Installation, oben die Seite Projekte mit ihren Befehlen Neu, Öffnen, Übernehmen, Speichern, Prüfen, Vorschau, Probelauf, MSI erstellen und Weitere, darunter die Liste mit den Projekten Kasse (Kassensystem) und Lager (Lagerverwaltung)

Ergebnis: Der Bootstrapper Manager zeigt die Liste Projekte. Beim ersten Start ist sie leer, und der Untertitel lautet „Noch kein Projekt – Neu legt eine Projektdatei an, Öffnen liest eine vorhandene.“ Sind schon Projekte vorhanden, ist das zuletzt gelesene oder gespeicherte gewählt, und die Seiten der Gruppen Projekt und Installation sind wählbar.

Kontrolle: Die Navigation links zeigt Projekte, Probleme und die Gruppen Projekt und Installation. Bleiben die Seiten leer oder meldet Access, dass Inhalte deaktiviert sind, fehlt der vertrauenswürdige Speicherort aus Schritt 2; siehe Störungen und ihre Behebung.

Start aus einem anderen Programm

Eine Verknüpfung oder ein anderes Programm, etwa ein Bauwerkzeug, öffnet eine Projektdatei direkt und kann dabei den Starter vorgeben:

msaccess.exe "<Ordner>\Wkl.Bootstrapper.Manager.accdb" /cmd "project=<Projektdatei>|starter=<Ordner>\Wkl.Bootstrapper.exe"

Der Bootstrapper Manager öffnet sich dann auf der Seite Allgemein des genannten Projekts; ungespeicherte Änderungen an diesem Projekt bleiben erhalten. Alle Angaben und ihr Verhalten legt „Command line of WKL Bootstrapper Manager“ fest (englischer Vertrag).

Start aus dem WKL Office SDK

Das WKL Office SDK schreibt bei der Auslieferung (wkl-office deliver) je Ziel eine Projektdatei des Starters, delivery\<Modus>.bootstrapper.json. Im Add-In des SDK öffnet Herausgabe > Starter > Im WKL Bootstrapper Manager einrichten diese Datei im Bootstrapper Manager, mit dem Starter der Auslieferung, auf dem oben beschriebenen Weg. Dort setzen Sie die Quelle, den Anzeigenamen und die Verknüpfungen und speichern; die nächste Auslieferung übernimmt sie.

Das SDK nimmt den Bootstrapper Manager vom ersten dieser Orte, an dem es ihn gibt:

ReihenfolgeOrt
1Die Datei, die die Umgebungsvariable WKL_BOOTSTRAPPER_MANAGER nennt (vollständiger Pfad zu Wkl.Bootstrapper.Manager.accdb); ist sie nicht gesetzt, die frühere Variable WKL_STARTER_CONFIGURATOR
2Wkl.Bootstrapper.Manager.accdb in %LOCALAPPDATA%\Programs\WKL\Bootstrapper Manager\<Fassung>; bei mehreren Unterordnern der mit der höchsten Versionsnummer, etwa 1.10 vor 1.9; Fassungen vor 2.0 unter dem früheren Namen (%LOCALAPPDATA%\Programs\WKL\Starter Configurator\<Fassung>\configurator.accdb) zählen mit

Nennt WKL_BOOTSTRAPPER_MANAGER eine Datei in einem anderen Ordner, richten Sie auch diesen als vertrauenswürdigen Speicherort ein (Schritt 2). Den ganzen Ablauf beschreibt Anwendung aus dem SDK ausliefern (Dokumentation des WKL Office SDK).

Technische Einzelheiten

  • Kein Menüband: Der Bootstrapper Manager blendet das Menüband von Access aus; bedient wird er über die Navigation links und die Befehle oben auf jeder Seite. Beenden Sie ihn mit der Schaltfläche Schließen (X) des Fensters. Wer die Datei mit gedrückter Umschalttaste öffnet, umgeht die Starteinstellungen und erhält Menüband und Navigationsbereich von Access – gedacht für Entwickler.
  • ACCDB statt ACCDE: Wkl.Bootstrapper.Manager.accdb enthält den VBA-Code unkompiliert. Access kompiliert ihn beim Öffnen in seiner eigenen Bitbreite; deshalb läuft dieselbe Datei in 32- und 64-Bit-Access. Eine ACCDE liefe nur in der Bitbreite, in der sie gebaut ist.
  • Mehrere Rechner: Die Liste der Projekte und ungespeicherte Änderungen stehen in der Datei Wkl.Bootstrapper.Manager.accdb selbst. Eine Kopie auf einem anderen Rechner beginnt mit einer leeren Liste; die Projektdateien sind davon unberührt.
  • Neue Version des Bootstrapper Managers: Aus demselben Grund beginnt eine neue Wkl.Bootstrapper.Manager.accdb mit einer leeren Liste; das Setup des SDK legt sie in einen eigenen Unterordner. Speichern Sie vor dem Wechsel alle Projekte (der Bootstrapper Manager fragt beim Schließen danach), und öffnen Sie die Projektdateien anschließend in der neuen Version wieder.
  • StarterPath nicht weitergeben: Der Wert gilt nur für diesen Rechner. Geben Sie Wkl.Bootstrapper.Manager.accdb mit eingetragenem StarterPath nicht an andere weiter.

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