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WklApplication

Der Anwendungsdesigner der WKL Forms Object Library: Titel, Symbol, Startformular, Menüband und die Benutzeroberfläche jeder Betriebsart einer Access-Anwendung – Entwicklung, Verwaltung, Produktion – aus einem einzigen Modell, geschrieben als Starteigenschaften von Access, dazu die Einstellungen, die ein Betreiber in einer ausgelieferten Anwendung ändern darf.

Erste Schritte

Häufige Aufgaben

Schaubild

                    +--------------+--------------+--------------+
                    | Entwicklung  | Verwaltung   | Produktion   |  1
                    | ACCDB        | ACCDE+Access | ACCDE+Runtime|
+-------------------+--------------+--------------+--------------+
| Navigationsbereich|      x       |      x       |              |  2
| Sondertasten      |      x       |              |              |
| Umschalttaste     |      x       |              |              |
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  Titel, Symbol, Startformular, Menüband: für alle gleich             3
  Im Betrieb anpassbar: Verbindungen, Optionen                         4
BereichBedeutung
1Die drei Betriebsarten. Die Betriebsart wird erkannt, nie konfiguriert: Eine ACCDB ist Entwicklung, eine ACCDE im vollständigen Access Verwaltung, eine ACCDE in der Access Runtime Produktion.
2Die Benutzeroberfläche jeder Betriebsart: Navigationsbereich, Statusleiste, vollständige Menüs, die Kontextmenüs und Symbolleisten von Access, Sondertasten (F11, Strg+G), die Umschalttaste, mit der der Start übersprungen wird.
3Was in jeder Betriebsart gleich ist: Titel, Symbol, Startformular, das Menüband der Anwendung.
4Was ein Betreiber in einer ausgelieferten Kopie ohne Entwicklungszugriff ändern darf: wohin die verknüpften Tabellen zeigen und Optionen, die die Anwendung liest.

Wichtige Funktionen

  • Ein Modell statt einzelner Eigenschaften. Die Starteigenschaften, die Access über die Optionen unter Aktuelle Datenbank verteilt, werden aus einem einzigen Modell gesetzt, das in der Datenbank (USysWklApp) oder als Textdatei neben den Quellen liegt.
  • Je Betriebsart. Jede Betriebsart hat ihre eigene Benutzeroberfläche; die Standardwerte lassen die Entwicklung offen und sperren die Produktion ab. Eine Kopie, die für eine Betriebsart gebaut und in einer anderen geöffnet wird, korrigiert sich ab dem nächsten Öffnen selbst (EnsureApplication beim Start).
  • Rückmeldung, wann eine Einstellung wirkt. Titel und Symbol wirken sofort, jede andere Starteigenschaft erst beim nächsten Öffnen. Apply und Save melden das für jede Änderung.
  • Profile werden gemeldet, nicht abgelehnt. Ein Verbindungsprofil des Linked Tables Managers lässt sich an Betriebsarten binden (PROD nur in der Produktion); eine Abweichung wird beim Start gemeldet, der Start läuft weiter.
  • Anpassungen im Betrieb. Mit ShowSettings kann ein Betreiber die Verbindungen auf einen anderen Server oder eine andere Datenbank umstellen und freigegebene Optionen ändern, auch in einer ACCDE und in der Runtime; die Werte liegen außerhalb der Datenbank, sodass eine neue Version sie übernimmt.
  • Auslieferung aus dem Build. Das Build-Werkzeug speichert und wendet das Modell an (appModel) und schreibt je Ziel einen Ordner mit der Datenbank, den Starteigenschaften ihrer Betriebsart und einem Manifest (deploy).

Grundkonzepte

Zwei Achsen, nicht eine. Die Betriebsart gibt an, wie die Datenbank läuft (Dateiart sowie Access oder Runtime), und bestimmt die Benutzeroberfläche. Das Profil (DEV, TEST, PROD des Linked Tables Managers) gibt an, auf welchen Server die Tabellen zeigen. Beide sind unabhängig voneinander: Ein TEST-Profil kann auf einem Testrechner in der Betriebsart Produktion laufen. Eine Profilregel legt nur fest, wo ein Profil erwartet wird, und meldet alles andere.

Starteigenschaften wirken spät. Access liest die meisten Starteigenschaften beim Öffnen einer Datenbank. Eine Anwendung ruft deshalb beim Start einmal EnsureApplication auf: Es schreibt, was die Betriebsart verlangt, und meldet Befunde; der Benutzer sieht das Ergebnis ab dem nächsten Öffnen. Eine mit deploy gebaute ausgelieferte Kopie trägt die Eigenschaften ihrer Betriebsart bereits und stimmt schon beim ersten Öffnen.

Sperren verhindern Versehen, keine Angriffe. Ohne Sondertasten und ohne Umgehung per Umschalttaste gelangt ein Benutzer nicht aus Versehen in den Entwurf. Eine andere DAO-Sitzung kann die Eigenschaften trotzdem ändern oder löschen, auch die Umgehungstaste mit ihrem DDL-Kennzeichen. Schützen Sie Daten mit den Rechten des Servers.

Was ein Betreiber ändern darf, entscheidet der Entwickler. Das Modell gibt das Neuverknüpfen und benannte Optionen frei, wahlweise nur für bestimmte Profile, Dateiarten oder Benutzer (eine VBA-Funktion). Die Einstellungen werden je Benutzer gespeichert (%LOCALAPPDATA%\WKL\<database>\settings.json) und haben Vorrang vor denen des Rechners (%ProgramData%\WKL\<database>\settings.json); eine beschädigte Datei wird gemeldet und ignoriert.

Administration

Fehlerbehebung

Für Entwickler

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de/wiki/msaccess/comctl/application-and-connections/application/start.txt · Zuletzt geändert: von Wolfgang van der Stille