SQLite Data Studio: How-to
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Kurzrezepte für das, was immer wiederkehrt: eine Routine anlegen, ein Routine-Set aus einem anderen Plugin anmelden, die Abfrage-Historie nutzen, ein Skript zu einem Objekt erzeugen.
[Live] Kurzrezepte für wiederkehrende Aufgaben. Vollständige Verträge: SQLite Data Studio: Routinen (Routinen-API) und SQLite Data Studio: Admin-Oberfläche (Admin-Oberfläche).
Eine Routine anlegen
Voraussetzung: mindestens eine konfigurierte Verbindung
(SQLite Data Studio: Verbindungen); Fähigkeit design im Studio, oder direkter
Dateizugriff auf das Set-Verzeichnis.
- Im Studio: Bereich „Routinen“ → „Neue Routine“ → Name eingeben (
[A-Za-z0-9_-]+). - Im geöffneten Routinen-Editor Register „Eigenschaften“: Rückgabetyp wählen, Parameter hinzufügen (Name, Typ, Pflicht-Checkbox), SQL-Datei im unteren Feld eintragen.
- Speichern. Der Editor validiert Manifest und SQL-Dateien über denselben Validator wie das Register „JSON“ – eine abgelehnte Eingabe wird mit Fehlermeldung und dem exakt eingegebenen Text erneut angezeigt (kein Datenverlust bei einem Tippfehler).
- Testen: Abschnitt „Test ausführen“ unterhalb des Editors – Verbindung wählen, Parameter ausfüllen, „Test ausführen“.
Alternativ (Dateisystem): Manifest <name>.json + SQL-Datei direkt im Set-Verzeichnis
anlegen (Schema: Routinen → Manifest) – für
Routinen, die als Teil eines Plugin-Deployments mitgeliefert werden, statt interaktiv im
Studio entstehen.
Häufiger Fehler: „unknown returns“ beim Speichern – returns muss einer der sechs
erlaubten Werte sein (rows_affected/insert_id/rows/row/scalar/none);
Tippfehler wie row_affected werden abgelehnt, nicht stillschweigend korrigiert.
Ein Routine-Set aus einem anderen Plugin registrieren
Voraussetzung: eigenes Plugin mit einem SQL-Verzeichnis für seine Routinen.
- Event-Hook im
action.phpdes eigenen Plugins registrieren (Details + Code-Beispiel: API-Referenz → Event). - Set-Name wählen, der nicht mit einem bereits registrierten kollidiert (
defaultist reserviert für das Studio-eigene Set). - Routinen im eigenen Verzeichnis adressieren als
<set>:<name>.
Häufiger Fehler: Set erscheint nicht in setRegistry()→names() – das Event feuert erst
beim ersten Zugriff auf die Routinen-Infrastruktur in diesem Request (Lazy Bootstrap);
ein zu früh ausgeführter Zugriffs-Code (vor der Hook-Registrierung) sieht das Set noch nicht.
Die Abfrage-Historie nutzen
Voraussetzung: Fähigkeit query im Studio, aktive Verbindung.
- In der Query-Workbench beliebige Abfrage ausführen – jeder Lauf landet automatisch im Ring-Puffer der aktiven Verbindung (nur SQL-Text, Zeitpunkt, Dauer, Zeilenzahl – nie gebundene Werte).
- Historie öffnen: im Objekt-Explorer Menü „Aktionen“ der Verbindung → „Abfrage-Historie“ (oder direkt per URL-Parameter
historyopen=1). Die Historie öffnet sich als Drawer über der Query-Workbench. - Gewünschten Eintrag „In Editor übernehmen“ – SQL-Text landet im Konsolenfeld, ersetzt den aktuellen Entwurf.
- „Historie löschen“ leert den Ring-Puffer der aktiven Verbindung vollständig (kein Einzeleintrag-Löschen).
Ein Skript für ein Objekt erzeugen (Script as)
Voraussetzung: Fähigkeit query oder design, Tabelle oder Ansicht im
Objekt-Explorer sichtbar.
- Im Objekt-Explorer das Menü „Aktionen“ des Tabellen- oder Ansichtsknotens öffnen.
- „CREATE-Statement“ (Tabellen und Ansichten) liefert das vollständige, aus dem Live-Katalog rekonstruierte
CREATE-Statement; „Script as DROP“ (nur Tabellen) das passendeDROP-Statement. Indizes haben diese Aktionen nicht. - Das Statement öffnet sich in einem neuen Abfrage-Reiter der Query-Workbench – es wird nichts automatisch ausgeführt, das Skript ist reiner Text zur Weiterverwendung (z. B. als Migrationsvorlage).
Hinweis: bei SQLite entspricht „CREATE-Statement“ wörtlich dem in sqlite_master
gespeicherten Original-Statement (inkl. ursprünglicher Formatierung); bei den übrigen
Backends wird das Statement aus den Introspektions-Metadaten neu zusammengesetzt und kann
in Details (Whitespace, Klausel-Reihenfolge) vom historischen Original abweichen.
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