„Der Dienst leitet an … um“: Die Verbindung scheitert an einer Umleitung
Eine Verbindung oder Abfrage scheitert mit SQLSTATE 08S01 und der Meldung „Der Dienst leitet an
<Ziel> um. Der Treiber folgt keiner Umleitung an einen anderen Rechner, Port oder ein anderes
Schema, damit die Anmeldung nicht dorthin gelangt.“ In Access erscheint meist nur „ODBC-Verbindung …
fehlgeschlagen“ (3151); die Meldung steht dann in der Ablaufverfolgung.
Umgebung
Treiber ab Fassung 0.7.0. Der Dienst oder ein Proxy davor antwortet auf eine
Anfrage mit einer HTTP-Umleitung (301, 302, 303, 307, 308) an eine Adresse mit anderem
Schema, Rechner oder Port – häufig eine Umleitung von http auf https oder von einem alten auf einen
neuen Servernamen. Bis Fassung 0.6.0 folgte der Treiber solchen Umleitungen und nahm dabei Schlüssel
und Sitzung mit.
Ursache
Der Treiber sendet Anmeldedaten nur an die Adressen, die die Verbindung nennt. Eine Umleitung an einen anderen Ursprung nennt der Dienst, nicht die Verbindung; ihr zu folgen hieße, Schlüssel oder Sitzung an eine Gegenstelle zu schicken, der niemand das Vertrauen ausgesprochen hat. Der Treiber bricht deshalb ab. Eine Umleitung am selben Schema, Rechner und Port folgt er beim Lesen weiter.
Behebung
- Lesen Sie das Ziel aus der Meldung oder der Ablaufverfolgung ab.
- Tragen Sie die Zieladresse als
URLin die Verbindung oder die Datenquelle ein, wenn sie der richtige Dienst ist – etwahttps://statthttp://oder den neuen Servernamen. - Aktualisieren Sie in Access die verknüpften Tabellen im Tabellenverknüpfungs-Manager.
Ist die Umleitung nicht beabsichtigt, prüft der Betreiber den Dienst und die vorgeschalteten Proxys.