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So schalten Sie die Ablaufverfolgung ein

Wenn eine Abfrage scheitert und Access nur „ODBC-Verbindung fehlgeschlagen“ oder „ODBC-Aufruf fehlgeschlagen“ meldet, zeigt die Ablaufverfolgung des Treibers den eigentlichen Grund: jede Anfrage an den Dienst, seine Antwort und die Meldung.

Lösungsübersicht

Es gibt zwei Ablaufverfolgungen, die einander ergänzen:

AblaufverfolgungZeigtEinschalten
des Treiberswas der Treiber aus einer Anweisung macht: jede Anfrage an den Dienst, die Antwort, Meldungen, AnmeldeverfahrenTRACEFILE=<Datei> in der Verbindung oder Umgebungsvariable WKL_ODATA_ODBC_TRACE
des Treibermanagers (Windows)jede Anweisung und jeden ODBC-Aufruf der AnwendungODBC-Datenquellen-Verwaltung, Registerkarte Ablaufverfolgung

Umsetzung

  1. Setzen Sie die Umgebungsvariable für den Benutzer, unter dem die Anwendung läuft, etwa WKL_ODATA_ODBC_TRACE=%TEMP%\wkl-odbc.txt, oder ergänzen Sie in der Verbindungszeichenfolge TRACEFILE=….
  2. Starten Sie die Anwendung neu; Access liest Umgebung und Verbindung beim Start.
  3. Wiederholen Sie den Vorgang, der scheitert, und öffnen Sie die Datei.
  4. Schalten Sie die Ablaufverfolgung danach wieder ab.

Ergebnis: Je Vorgang stehen Verbindungsaufbau, Anfragen mit Adresse, HTTP-Status und Meldungen des Dienstes in der Datei.

Hinweise

  • Geheimnisse: Die Verbindungszeichenfolge erscheint mit *** statt der Werte von APIKEY, PWD, TOTP und SESSION. Kopfzeilen der Anfragen schreibt der Treiber nicht.
  • Fachdaten und Personenbezug: Die Datei enthält im Klartext:
    • den Text jeder Anweisung der Anwendung, auch Werte, die die Anwendung selbst in den Text geschrieben hat – steht dort ein Kennwort oder eine Kundennummer, steht es auch in der Datei;
    • die Adressen der Anfragen mit den Werten aus Bedingungen und den Schlüsseln geänderter Sätze;
    • beim Anlegen und Ändern den Rumpf der Anfrage, also die Felder des Satzes mit ihren Werten;
    • die Meldungen des Dienstes und der Datenbank sowie angemeldete Namen und Windows-Konten.

      Nicht in der Datei stehen die Zeilen der Antworten, die Werte gebundener Parameter einer durchgereichten Anweisung und die Kopfzeilen der Anfragen. Die Ersetzung durch *** erfasst nur diese vier Schlüsselwörter der Verbindungszeichenfolge, nicht den übrigen Text.

  • Zeit: Die Ablaufverfolgung schreibt eine Zeile je SQLFetch und SQLGetData und verlangsamt das Lesen dadurch spürbar. Messen Sie Zeiten deshalb immer ohne.
  • Hängende Anwendung: Jede Zeile steht sofort in der Datei, auch wenn der Prozess danach hängt. Die Ablaufverfolgung des Treibermanagers dagegen puffert und geht beim harten Beenden verloren.
  • Geändertes Schema: Der Treiber lädt $metadata einmal je Verbindung. Ändert sich das Schema des Dienstes, aktualisieren Sie in Access die Verknüpfung (Externe Daten > Tabellenverknüpfungs-Manager).

Datei schützen und weitergeben

Die Ablaufverfolgung ist für die Fehlersuche gedacht, nicht als dauerhaftes Tagebuch des Datenverkehrs. Behandeln Sie die Datei wie einen Auszug der Fachdaten:

FrageVerhalten des TreibersWas Sie tun
Wer die Datei lesen kannDer Treiber legt sie ohne eigene Berechtigungen an; sie erbt die des Ordnerseinen Ordner wählen, den nur der Benutzer lesen kann, etwa %TEMP%, kein freigegebenes Laufwerk
Mehrere Programme zugleichJeder Prozess hängt an dieselbe Datei an und lässt andere mitschreiben; die Zeilen tragen Uhrzeit und Thread, aber keine Prozessnummerje Programm oder Versuch einen eigenen Dateinamen setzen, sonst mischen sich die Zeilen
Wie lange sie wächstDer Treiber hängt nur an; er kürzt, wechselt oder löscht die Datei nienach der Fehlersuche abschalten und löschen
Weitergabe an den Betreuer–die Datei vorher durchsehen, Sätze ohne Bezug zum Fehler entfernen, über einen Weg übergeben, der für personenbezogene Daten zugelassen ist, und danach auf beiden Seiten löschen

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