Color scheme: Light
You are here: start » de » Dokumentation » Datenintegration und Datenzugriff » WKL OData-ODBC-Treiber » Anleitungen zum OData-ODBC-Treiber » So verteilen Sie den Treiber an die Arbeitsplätze

So verteilen Sie den Treiber an die Arbeitsplätze

Auf jedem Arbeitsplatz, auf dem Access (oder eine andere ODBC-Anwendung) über den Treiber arbeitet, muss er installiert sein – in der Bitbreite der Anwendung. Das Installationspaket bringt beide Bitbreiten mit und lässt sich ohne Fenster per Softwareverteilung oder Gruppenrichtlinie ausrollen. Es setzt 64-Bit-Windows voraus; auf 32-Bit-Windows richten Sie den Treiber nur für einen Benutzer ein.

Lösungsübersicht

Das Paket Wkl.Data.OData.Odbc-<Version>.msi installiert auf einem 64-Bit-Windows je Maschine:

BitbreiteOrdnerEintrag in der Treiberliste
64 BitProgramme\Wkl\OData ODBCHKLM\SOFTWARE\ODBC\ODBCINST.INI\Wkl OData
32 BitProgramme (x86)\Wkl\OData ODBCHKLM\SOFTWARE\WOW6432Node\ODBC\ODBCINST.INI\Wkl OData

Eine 32-Bit-Anwendung lädt ausschließlich den 32-Bit-Treiber, eine 64-Bit-Anwendung ausschließlich den 64-Bit-Treiber. Das Paket installiert immer beide; welches Office ein Arbeitsplatz hat, spielt dann keine Rolle.

Umsetzung

  1. Installieren Sie das Paket mit Administratorrechten, interaktiv oder ohne Fenster:

    msiexec /i Wkl.Data.OData.Odbc-<Version>.msi /qn

    Das Paket braucht Administratorrechte: Einen Treibernamen sucht der Treibermanager nur unter HKEY_LOCAL_MACHINE. Ohne Administratorrechte geht es nur über eine Datenquelle des Benutzers, siehe Nur für einen Benutzer, ohne Administratorrechte.

  2. Verwendet der Dienst ein Zertifikat einer eigenen Zertifizierungsstelle, verteilen Sie deren Stammzertifikat an dieselben Arbeitsplätze; siehe Die Verbindung scheitert mit 08S01 „UntrustedRoot“.
  3. Verteilen Sie bei Bedarf Datenquellen (DSN) ohne Kennwort, oder lassen Sie die Benutzer sie im Dialog des Treibers anlegen; siehe Eine Tabelle in Access verknüpfen.
  4. Verteilen Sie Verknüpfungen oder Datenquellen für mehrere Dienststämme nur mit je eigenem DATABASE-Wert; sonst liest und schreibt Access über die falsche Verbindung, ohne Fehlermeldung. Siehe Mehrere Dienststämme in einer Datei.

Ergebnis: In der ODBC-Datenquellen-Verwaltung beider Bitbreiten erscheint der Treiber Wkl OData.

ODBC-Datenquellen-Administrator (64-Bit), Registerkarte Treiber: unter den installierten ODBC-Treibern die markierte Zeile "Wkl OData" mit der Version 0.08.00.00 und der Firma EMSR DATA, D.O.O.

Der installierte Treiber in der 64-Bit-Verwaltung; die 32-Bit-Verwaltung zeigt dieselbe Zeile.

Nur für einen Benutzer, ohne Administratorrechte

Wo niemand Administratorrechte hat oder der Treiber nur zu einer einzelnen Anwendung gehört, wird er für den angemeldeten Benutzer eingerichtet. Die Anwendung erreicht ihn dann über eine Datenquelle des Benutzers, nicht über den Treibernamen.

  1. Kopieren Sie die DLL in der Bitbreite von Access (x86 oder x64 aus dem Paket, etwa nach msiexec /a entpackt) in einen Ordner des Benutzers, zum Beispiel %LOCALAPPDATA%\Wkl\OData ODBC\<Version>\x86\Wkl.Data.OData.Odbc.dll.
  2. Legen Sie eine Datenquelle des Benutzers an, deren einziger Wert der volle Pfad der DLL ist:

    SchlüsselWertInhalt
    HKEY_CURRENT_USER\Software\ODBC\ODBC.INI\<Name>Drivervoller Pfad der DLL aus Schritt 1, ohne Umgebungsvariablen
    HKEY_CURRENT_USER\Software\ODBC\ODBC.INI\ODBC Data Sources<Name>Wkl OData
  3. Verbinden Sie mit DSN=<Name> statt DRIVER={Wkl OData}; alle übrigen Schlüsselwörter (URL, DATABASE, Anmeldung) stehen wie gewohnt in der Zeichenfolge, siehe Verbindungszeichenfolge des Treibers (Referenz).

Ergebnis: Access verknüpft Tabellen über die Datenquelle, öffnet sie wieder und bearbeitet sie wie mit dem installierten Treiber.

  • Eine Bitbreite je Name: Datenquellen des Benutzers gelten für 32- und 64-Bit-Anwendungen zugleich. Eine Datenquelle zeigt auf genau eine DLL; legen Sie sie für die Bitbreite des installierten Access an.
  • Kein Weg ohne Datenquelle: DRIVER={<Pfad>}, DRIVER=<Pfad> und eine Dateidatenquelle (FILEDSN) scheitern ohne Eintrag unter HKEY_LOCAL_MACHINE mit IM002.
  • Vorrang: Ist der Treiber zusätzlich für den Rechner installiert, bleibt DRIVER={Wkl OData} gültig. Eine Anwendung kann prüfen, ob der Treibername unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\ODBC\ODBCINST.INI\Wkl OData eingetragen ist (in der Registrierungssicht ihrer Bitbreite), und sonst die Datenquelle nehmen.
  • Entfernen: Datenquelle (beide Werte) und Ordner löschen.

Hinweise

  • Erst an einem Arbeitsplatz: Probieren Sie Installation, Aktualisierung und Entfernen an einem Arbeitsplatz Ihrer Umgebung aus, bevor Sie das Paket breit verteilen.
  • Aktualisieren: Eine höhere Version ersetzt eine niedrigere, eine ältere über einer neueren lehnt das Paket ab; Datenquellen und gespeicherte Anmeldungen bleiben, weil das Paket sie nicht anlegt. Hat eine laufende Anwendung die DLL geladen (etwa ein geöffnetes Access), kann Windows Installer sie nicht ersetzen; er nennt dann die Programme oder verlangt einen Neustart. Schließen Sie Office vor der Aktualisierung.
  • Entfernen: Die Deinstallation entfernt Treiber und Eintrag in der Treiberliste. Datenquellen der Benutzer bleiben und scheitern bis zu einer neuen Installation mit IM002.
  • Keine .NET-Laufzeit nötig: Der Treiber ist eine native DLL.
  • Hersteller und Signatur: Hersteller ist EMSR DATA, D.O.O. (Anschrift und Kontakt im Überblick). So steht es in der Liste der installierten Apps und in den Dateieigenschaften der DLL; Versionen bis 0.7.0 nennen dort noch “The White Knight Labs”, eine Aktualisierung erkennt sie trotzdem. Eine Anwendungssteuerung (AppLocker, WDAC, Smart App Control) prüft die DLL beim Laden durch Office. Ab 0.7.1 sind das Paket und beide DLLs signiert. Ob eine Version signiert ist, zeigen die Dateieigenschaften von Paket und DLL (Registerkarte Digitale Signaturen); eine signierte Version nennt dort als Herausgeber “EMSR DATA, D.O.O.”. Ohne Signatur braucht eine Anwendungssteuerung eine Regel für den Pfad oder den Hash der DLL.
  • Rechtliche Hinweise: Neben der 64-Bit-DLL legt das Paket THIRD-PARTY-NOTICES.txt (Fremdkomponenten und ihre Lizenzen), THIRD-PARTY-NOTICES.dotnet.txt (Fremdkomponenten der in den Treiber übersetzten .NET-Laufzeit) sowie LICENSE.md (Lizenzbedingungen von EMSR DATA; verbindlich ist die englische Fassung), SECURITY.md (Schwachstellen melden, unterstützte Versionen) und MANUFACTURER.md (Herstellerangaben, Ende der Unterstützung) ab, die letzten drei auch auf Deutsch (.de.md) und Slowenisch (.sl.md).
  • Lizenzbedingungen: Interaktiv zeigt das Paket zuerst die Lizenzbedingungen; installiert wird erst nach Zustimmung. Ohne Fenster (/qn, Softwareverteilung) erscheint kein Dialog; wer so verteilt, stimmt den Bedingungen damit zu. Lesen Sie sie vorher in LICENSE.md.
  • Lizenz: Die Lizenzdatei verteilen Sie getrennt vom Paket, für alle Benutzer eines Rechners nach %PROGRAMDATA%\WKL\Licenses\; siehe So importieren Sie die Lizenz des Treibers.

Verwandte Themen

de/wiki/data-conectivity/odata-odbc/how-to/deploy-the-driver.txt · Last modified: by Wolfgang van der Stille