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Konfiguration (Referenz)

Gilt für die Version 0.2.1. Die Einstellungen stehen in der Konfiguration der Anwendung im Abschnitt GatewayClient (GatewayClientOptions.SectionName) und werden beim Start der Anwendung geprüft. Verletzt eine Einstellung die Regel in der Spalte „Gültig“, startet die Anwendung nicht, und die Meldung nennt jede verletzte Einstellung.

EinstellungVoreinstellungGültigBedeutung
BaseAddress–Pflicht; absolute Adresse mit https, mit http (ab 0.3.0) nur für den eigenen Rechner (localhost, 127.0.0.1, ::1)Adresse des Dienstes. Über http an einen anderen Rechner ginge der Schlüssel unverschlüsselt über das Netz; der Client lehnt das beim Start ab und sendet auch später keine solche Anfrage. Liegt der Dienst unter einem Pfad (https://server/datendienst), ergänzt der Client den abschließenden Schrägstrich selbst
ApiKeyEnvironmentVariableWKL_GATEWAY_API_KEYnicht leerName der Umgebungsvariablen, die den Schlüssel trägt
ApiKeyHeaderX-Api-Keynicht leerKopfzeile des Schlüssels; muss zu Gateway:Security:ApiKeyHeader des Dienstes passen
CorrelationHeaderX-Request-Idnicht leerKopfzeile der Korrelationskennung; muss zu der Kopfzeile passen, die der Dienst liest (dort Vorgabe ebenfalls X-Request-Id), sonst vergibt der Dienst eine eigene Kennung
ReadTimeout15 sgrößer als null, höchstens 5 minZeitgrenze beim Lesen (ReadAsync)
WriteTimeout30 sgrößer als null, höchstens 5 minZeitgrenze beim Prozeduraufruf (InvokeAsync). Der Name sagt „Schreiben“, weil ein Prozeduraufruf der Weg ist, auf dem der Client schreibt; er gilt aber für jeden Aufruf, auch einer Prozedur, die nur liest
MaxResponseBytes32 MiBgrößer als nullGrößte Antwort, die gelesen wird; eine größere endet mit LimitExceeded, wenn der Dienst die Länge vorab nennt; sonst bricht das Lesen bei der Grenze ab und endet mit Unavailable
MaxUrlLength2 000nicht negativLängste Adresse, in der eine Leseanfrage reist. Eine längere geht als POST …/$query mit den Optionen im Rumpf; 0 schickt jede Leseanfrage mit Optionen so. Die Voreinstellung folgt der kleinsten verbreiteten Grenze (IIS nimmt in der Vorgabe höchstens 2 048 Bytes Abfragezeichenfolge an), weil der Client nicht weiß, welcher Host vor dem Dienst steht

Zeitgrenzen des Clients und des Dienstes. Der Dienst bricht eine Anweisung nach seiner eigenen Zeitgrenze ab (Vorgabe 30 s) und meldet TimedOut. Ist die Zeitgrenze des Clients kürzer – beim Lesen in der Voreinstellung –, hört der Client vorher auf zu warten und meldet Unavailable; die Anweisung läuft im Dienst weiter, bis sie fertig ist oder abgebrochen wird. Wer lange Leseanfragen erwartet, setzt ReadTimeout etwas über die Zeitgrenze des Dienstes.

Der Schlüssel selbst ist keine Einstellung. Konfiguriert wird nur der Name der Umgebungsvariablen; der Wert wird je Anfrage gelesen und nirgends festgehalten. Ein Schlüssel in einer Konfigurationsdatei ist ein Schlüssel im Repository, im Container-Abbild und in jeder Sicherung von beidem.

Bezugsquelle. Das Paket Wkl.Data.Gateway.Client erhalten Sie zusammen mit dem Datendienst aus der Paketquelle Ihres Anbieters; auf nuget.org liegt es nicht. Es bringt das Vertragspaket Wkl.Data.Gateway.Contracts 0.6.0 als Abhängigkeit mit; beide gehören in dieselbe Paketquelle. Diese Dokumentation beschreibt den Client gegen einen Datendienst mit Vertrag 0.6.0. Ein älterer Dienst beantwortet Lesen und Aufrufen ebenso; was erst spätere Vertragsversionen bringen, fehlt dann (siehe Änderungen).

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de/wiki/data-conectivity/database-gateway/client/reference/configuration.txt · Zuletzt geändert: von Wolfgang van der Stille