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Quelltext ansehen

Ausgangslage

Sie möchten in den Quelltext eines Repositories sehen, ohne Git zu installieren oder etwas herunterzuladen.

Lösungsweg

Jedes eingebundene Repository hat einen eigenen Arbeitsbereich: einen Kopf, zwei Auswahllisten, vier Reiter und darunter den Inhalt. Er wird bei jedem Aufruf live aus dem angebundenen System gelesen; im Wiki liegt keine Kopie.

Durchführung

  1. Öffnen Sie Repositories und klicken Sie auf den Namen des gewünschten Repositorys. Das öffnet den Arbeitsbereich.
  2. Der Reiter Code zeigt den Dateibaum des aktuellen Branches. Ein Klick auf einen Ordner klappt ihn an Ort und Stelle auf; sein Inhalt wird dabei nachgeladen, die Seite wird nicht neu aufgebaut.
  3. Ein Klick auf eine Datei öffnet ihren Inhalt zum Lesen, syntaxhervorgehoben. Fehlt die Quelltextanzeige auf einer Installation, bleibt der Baum begehbar und die Dateien lassen sich nicht öffnen.
  4. Der Kopf nennt Projekt, Repository, Sichtbarkeit, Ihre Rolle und den angezeigten Stand.

Der gewählte Stand steht in der Adresse. Ein Link auf einen bestimmten Branch bleibt dadurch gültig und zeigt bei jeder Person denselben Stand.

Ohne Umweg zu einem anderen Repository oder Branch

Unter dem Kopf stehen zwei Auswahllisten:

  • Repository — jedes Repository desselben Projekts, das Sie sehen dürfen. Auswählen, Wechseln, fertig. Der Weg zurück über die Liste entfällt.
  • Branch — die Branches dieses Repositorys. Auswählen, Wechseln; Dateibaum und Verlauf richten sich danach.

Es sind zwei getrennte Formulare, damit ein Repositorywechsel nicht den Branch des vorherigen mitnimmt und auf einer Fehlermeldung landet. Eine Auswahlliste mit nur einem Eintrag wird nicht angezeigt — eine Auswahl, die nichts zu wählen hat, ist keine.

Hat ein Repository mehr Branches, als sinnvoll in eine Auswahlliste passen, erscheint an ihrer Stelle ein Verweis auf den Reiter Branches.

Beides sind Leseoperationen. Ein Wechsel von Repository oder Branch erfordert kein Schreibrecht und verleiht keines.

Die vier Reiter

Reiter Was er zeigt
Code Den Dateibaum des gewählten Standes.
Commits Die letzten Änderungen dieses Branches: Kurzkennung, Nachricht, Autor, Zeitpunkt. Ein Verlauf, kein Änderungsvergleich — die Kennung steht als Text zum Zitieren da und führt nirgendwohin, weil es hier keinen Bildschirm für einen Änderungssatz gibt. Wer den Unterschied sehen will, braucht einen Git-Client.
Branches Alle Branches. Ein Klick auf einen Eintrag kehrt zu Code zurück, auf diesen Stand festgelegt.
Tags Dasselbe für Tags.

Commits erscheint nur bei Repositories, deren angebundenes System einen Verlauf liefern kann. Bei den übrigen sind es drei Reiter statt vier mit einem, der immer leer bliebe.

Hinweise

Jedes Repository hat eine Adresse, auch ohne eigene Wiki-Seite. Der Bildschirm wird über den Namensraum aufgerufen, an dem das Repository eingebunden ist, und lässt sich als Lesezeichen ablegen:

?do=wkdoadogit_repo&ns=code:dokuwiki-plugins:wkdoadogit&ref=main&tab=code

ref legt Branch oder Tag fest, tab wählt zwischen code, commits, branches und tags. Beide dürfen fehlen; dann gelten der Standardbranch und der Reiter Code.

Welche Dateien Sie sehen, entscheidet die ACL des Namensraums, an dem das Repository eingebunden ist — nicht eine Lizenz des Quellsystems.

Sichtbarkeit und Rolle stehen nebeneinander im Kopf, weil erst beide zusammen sagen, was der Bildschirm zulässt: die Sichtbarkeit gehört zum Repository, die Rolle zu Ihnen.

Reiter, die zu nichts führen, gibt es nicht. Erscheint ein Bereich nicht, ist er auf dieser Installation nicht vorhanden — er ist nicht wegen fehlender Berechtigung ausgegraut.

Jeder Aufruf ist ein Zugriff auf das Quellsystem. Der Baum hält keinen Vorrat: ein aufgeklappter Ordner und eine geöffnete Datei werden in dem Augenblick geholt. Eine Seite mit vielen eingebetteten Ausschnitten zahlt das entsprechend oft.

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