Schnelleinstieg: Erste Verbindung, erste Abfrage
Der kürzeste Weg von „Plugin ist installiert“ zu „eine benannte Verbindung steht, und eine Abfrage darüber liefert Zeilen“. Vier Schritte, etwa zehn Minuten.
Voraussetzungen
wksqlitedsundwkcoresind installiert und aktiviert.- Sie sind als Superuser angemeldet.
- Der PDO-Treiber für die gewünschte Datenbank ist in PHP vorhanden. Für SQLite genügt
pdo_sqlite. - Eine Datenbank. Für SQLite reicht ein Dateipfad; die Datei darf noch nicht existieren.
Schritt 1: Den Abfragen-Assistenten einschalten
Administration → Konfiguration, Abschnitt wksqliteds:
enable_dbadmin = 1
Seit 2026-08-25 ist die Vorgabe 1 — der Bereich ist normalerweise schon da, und dieser Schritt ist eine Kontrolle statt einer Einrichtung. Fehlt er trotzdem, hat die Instanz ihn abgeschaltet: nachsehen in conf/local.protected.php, die nach conf/local.php geladen wird und daher gewinnt. Eine 1 in local.php allein sagt nichts.
Prüfen Sie bei dieser Gelegenheit dbadmin_readonly. Eingeschaltet blättert und fragt der Assistent, schreibt aber nicht — ein vernünftiger Dauerzustand für eine Installation, in der das Studio zum Ansehen und nicht zum Ändern da ist.
Schritt 2: Die Verbindung anlegen
Administration → SQLite Data Studio, direkt /doku.php?do=admin&page=wksqliteds. Bereich Verbindungen.
Legen Sie eine Verbindung an. Sie bekommt einen Namen — auf ihn bezieht sich von hier an alles; nach diesem Schritt spricht nichts mehr eine Datenbank über Pfad oder Host an.
- SQLite: der Dateipfad genügt.
- Server-Datenbanken (MSSQL, MySQL, PostgreSQL, ODBC): Host, Datenbank, Benutzer und Kennwort.
Tragen Sie den Namen anschließend in default_connection ein, damit aufrufende Stellen ohne eigene Angabe ein Ziel haben.
Schritt 3: Die Verbindung prüfen
Wählen Sie Verbindung testen.
Der Test unterscheidet drei Ursachen, die sonst später als eine einzige unbrauchbare Meldung ankommen: fehlender Treiber, abgelehnte Anmeldedaten, unerreichbare Datenbank.
Fahren Sie erst fort, wenn der Test erfolgreich ist.
Schritt 4: Die erste Abfrage ausführen
Wechseln Sie in den Bereich Abfragen-Assistent, wählen Sie oben unter Verbindung Ihre Verbindung und geben Sie eine Abfrage ein — für eine neue SQLite-Datei zum Beispiel:
SELECT name, TYPE FROM sqlite_master ORDER BY name
Wählen Sie Ausführen.
Ergebnis prüfen
- Das Ergebnisraster zeigt die Zeilen — bei einer leeren neuen Datei also keine, aber die Spaltenköpfe
nameundtypestehen da. Genau das belegt: Die Abfrage lief, die Verbindung trägt. - Der Objekt-Explorer links führt die Objekte der Verbindung auf.
- Unter Abfrage-Historie in der rechten Leiste steht der Lauf mit Zeit und Dauer.
- Gegenprobe zur Obergrenze: Führen Sie ein
SELECTohneWHEREüber eine große Tabelle aus. Sie erhalten die erstendbadmin_max_result_rowsZeilen und den Hinweis, dass gekürzt wurde. Für echte Arbeit mit großen Ergebnissen blättern Sie, statt die Grenze anzuheben.
dbadmin_max_result_rows auf 0. Der Wert 0 hebt die Kürzung auf — die Gegenprobe oben zeigt hier also die volle Ergebnismenge. Wie viel HTML und Rechenzeit das kostet, steht auf der Paketseite.
Nächster Schritt
- Routinen — die Abfrage als benanntes Dateipaar (
.sqlplus Manifest) ablegen, mit benannten Parametern statt eingesetzten Werten. Der Assistent bietet dafür Als Routine speichern an. - Verbindungen — alle Treiber und ihre Felder.
- Berechtigungen — wer abfragen, schreiben, entwerfen und exportieren darf.
- wksqliteds — Übersicht des Pakets.